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Georg Maier (SPD), Innenminister von Thüringen Foto: dpa/Martin Schutt
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Nach Vorschlag zu AfD-Verbot Thüringens Innenminister in „Querdenken“-Chatgruppe bedroht

Erst kürzlich war Thüringens Regierungschef Ramelow Ziel von Aktionen aus dem Lager der Coronaskeptiker. Nun trifft es Innenminister Georg Maier.

Der Chef der Innenministerkonferenz, Georg Maier (SPD), ist nach Angaben des Thüringer Innenministeriums in einer „Querdenken“-Chatgruppe bedroht worden.

Eine Sprecherin bestätigte Informationen des MDR, wonach in einem Eintrag in einer Telegram-Chatgruppe Bezug auf Maiers Vorschlag genommen wurde, ein Verbot der AfD zu prüfen, falls diese sich weiter radikalisiere. Demnach sei unter anderem auch ein Bild von Thüringens Innenminister Maier mit einem Aufruf gepostet worden. Details wollte die Sprecherin nicht nennen.

Vor knapp drei Wochen war in einer „Querdenken“-Chatgruppe dazu aufgerufen worden, Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) Dinge vor die Tür zu stellen. Kurze Zeit später entdeckte Ramelow eine Grabkerze vor der Haustür seiner privaten Wohnadresse und einen Aufruf zur Teilnahme an einer „Querdenken“-Demonstration. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. „Querdenken“-Initiator Michael Ballweg hatte sich von dem Chat und dem Aufruf distanziert. (dpa)

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