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Peter Feldmann (SPD), Oberbürgermeister von Frankfurt am Main, gibt vor seinem Dienstzimmer im Römer ein Pressestatement ab. Foto: Hannes P. Albert/dpa
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Nach Sexismus- und Korruptionsvorwürfen Frankfurts Bürgermeister will trotz Aufforderung der eigenen Partei nicht zurücktreten

Er sei überzeugt, seine Unschuld beweisen zu können. Trotz mehrfacher Fehltritte will der SPD-Politiker im Amt bleiben.

Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) verkündete in einer Erklärung am Mittwoch, er wolle sich bei öffentlichen Terminen weitgehend zurückhalten. Zudem bot er an, seine Mitgliedschaft in der SPD ruhen zu lassen. Der Aufforderung seiner Partei nach einem Rücktritt kam er jedoch nicht nach.

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Feldmann entschuldigte sich für Fehler in den vergangenen Tagen. Er ging unter anderem auf Vorwürfe in Zusammenhang mit einem sexistischen Ausspruch über Flugbegleiterinnen ein. „Ja, ich habe Fehler gemacht“, sagte Feldmann, dafür stehe er zu Recht in der Kritik.

Der 63-Jährige ist im Zusammenhang mit der Awo-Affäre wegen Korruptionsverdachts angeklagt und war zudem in den vergangenen Tagen durch weitere Ausrutscher aufgefallen. So war ein Video aufgetaucht, in dem das Stadtoberhaupt auf dem Flug zum Europa-League-Finale von Eintracht Frankfurt nach Sevilla von Flugbegleiterinnen spricht, „die mich hormonell am Anfang erst mal außer Gefecht gesetzt haben“.

Zu den Korruptionsvorwürfen der Staatsanwaltschaft sagte Feldmann, er sei überzeugt, seine Unschuld beweisen zu können. (dpa)

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