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Joe Biden (r), Präsident der USA, begrüßt König Abdullah II. von Jordanien im Weißen Haus. Foto: --/PETRA/dpa +++ dpa-Bildfunk
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Nach Anschlagserie in Israel und Westjordanland Biden berät sich mit dem jordanischem König

Seit März sind in Israel und dem Westjordanland bei verschiedenen Anschlägen bereits 19 Personen getötet worden. Nun beraten sich Biden und König Abdullah II.

US-Präsident Joe Biden hat sich mit dem jordanischen König Abdullah II. über eine Eindämmung der Gewalt und einen Abbau der Spannungen in Israel und im Westjordanland ausgetauscht. Die beiden hätten bei einem Besuch des jordanischen Königs im Weißen Haus am Freitag über die jüngsten Ereignisse in der Region gesprochen, hieß es aus der Regierungszentrale in Washington.

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Jordanien sei ein „wichtiger Verbündeter und eine treibende Kraft für die Stabilität im Nahen Osten“, so das Weiße Haus. Biden habe auf die Notwendigkeit hingewiesen, den historischen Status quo auf dem Tempelberg (Al-Haram Al-Scharif) zu erhalten. Der US-Präsident habe außerdem Jordaniens Rolle als Hüter der heiligen Stätten der Muslime in Jerusalem gewürdigt.

Bei einer Terrorwelle in Israel sind seit Ende März 19 Menschen getötet worden, zudem wurde ein israelischer Wachmann im besetzten Westjordanland von Palästinensern erschossen. Nach der Tötung einer Reporterin des TV-Senders Al-Dschasira während eines israelischen Militäreinsatzes in Dschenin am Mittwoch ist die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensergebieten derzeit besonders angespannt.

Israel und Jordanien hatten 1994 einen Friedensvertrag unterzeichnet. Trotzdem kommt es immer wieder zu diplomatischen Spannungen. Dabei geht es häufig um Israels Palästinenserpolitik sowie um die Lage auf dem Tempelberg in Jerusalem (Al-Haram al-Scharif), der Muslimen und Juden heilig ist. Jordanien ist Hüter der heiligen Stätten des Islam in Jerusalem. (dpa)

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