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Kritisiert die "Entsolidarisierung" innerhalb der EU in der Coronakrise: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder   Foto: dpa/Sven Hoppe
© dpa/Sven Hoppe

Fragen des Tages Söder warnt vor schnellem Exit, mehr als 100.000 Berliner wollen Soforthilfen

Die Union erreicht in der Krise ein Langzeit-Hoch und im vergangenen Jahr wurden 1620 Angriffe auf Geflüchtete verübt: Die Themen des Tages im Überblick.

Lesen Sie hier unsere Tageszusammenfassung „Fragen des Tages“, immer mit einem Schwerpunkt zu den neuesten Entwicklungen rund um die Coronavirus-Pandemie. Sie können die „Fragen des Tages“ auch als kostenlosen Newsletter per Mail bestellen. Anmeldung hier.

Was ist passiert?

  • Mehr als 100.000 Berliner wollen wirtschaftliche Soforthilfen
    Probleme gibt es heute auch bei der Investitionsbank Berlin-Brandenburg (IBB), genauer gesagt bei deren Soforthilfen für Freiberufler, Soloselbstständige und Unternehmen: Seit Freitagmittag können Hilfen beantragt werden. Mehr als 100.000 Interessierte hängen in der Warteschleife. Mehr in unserem Blog zum Virus in Berlin
  • „Aus heutiger Sicht kann es keine vorschnelle Entwarnung geben“
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht den Zeitpunkt einer Exitstrategie in der Coronakrise als "entscheidend" an. Es müsse vermieden werden, eine neue Welle an Infektionen auszulösen. Im Moment zähle es allein, das Gesundheitssystem "bestmöglich darauf vorzubereiten". Mehr in unserem Newsblog zur Coronaentwicklung in Deutschland und der Welt. 
  • 1620 Angriffe gegen Geflüchtete im vergangenen Jahr
    Bei Attacken auf Geflüchtete wurden in Deutschland im vergangenen Jahr 200 Menschen verletzt. In 128 Fällen wurden Flüchtlingsunterkünfte angegriffen.
  • Der Güllestreit ist vorbei
    Der Bundesrat will das Grundwasser besser schützen und stimmt den verschärften Regeln zu. Die Bauern gewinnen aber Zeit.
  • Polizeischüler fährt mehr als 60 km/h zu schnell
    Ein Polizeischüler raste mit 145 Stundenkilometern über eine Straße in Johanissthal, auf der nur 80 km/h erlaubt waren. Die Polizei hielt den 22-Jährigen an.

Das Corona-Update:

So könnten eine Million Tests pro Woche geschafft werden: Wenn der Shutdown vorbei ist, muss sehr viel mehr getestet werden – sonst gibt es einen neuen Ausbruch. Dafür braucht es mehr Labore, etwa aus der Tiermedizin.

Union in Corona-Krise auf Langzeit-Hoch: Die große Mehrheit der Menschen ist mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung zufrieden. Das hilft vor allem der Union. Großer Verlierer ist die AfD.

Wie die Kliniken vorsorgen und was Ärzte jetzt fordernDie Zahl der Corona-Infizierten dürfte in den kommenden Tagen drastisch steigen. Können Zustände wie in Italien vermieden werden? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Brennpunkt der Coronakrise in den USA: Der Großraum New York hat die Hälfte aller Infizierten der USA. Neue Daten verraten, wie das Virus ins Land kam und wie es sich dort ausbreitet. Eine Analyse.

Schnelle Küche - die tägliche Rezeptkolumne

Kleiner Aufwand, großer Genuss: Einfache Rezepttipps unserer Redaktion. Teil 4 huldigt einem italienischen Klassiker: Bigoli con Salsa. Die Zutaten hat jeder zu Hause. Hier geht es zum Rezept. 

Gibt es was im Fernsehen?

Zwei Dinge, die Sie sich schon für Sonntag vormerken können: Der kurzweilige Dreiteiler „Unser Universum“ kommt als informatives Ablenkungsprogramm nicht nur für Sterngucker gerade recht. Und der Tatort: "Großes Fernsehen", urteilen meine Kollegen aus dem Medien-Ressort.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen heute eine Tagesspiegel-Aktion vorstellen:

Kleine eine Läden, Kulturstätten, Restaurants und Cafés kämpfen aktuell ums Überleben. Kaufen Sie jetzt einen KIEZHELFER-Gutschein für Ihren Lieblingsort! Helfen Sie aktiv mit, Berlins lokale Kiezkultur durch die Corona-Krise zu bringen. Mehr zur Aktion lesen Sie an dieser Stelle. 

Zahl des Tages!

276 - Sekunden. So lang ist das neue Lied der Ärzte. Den Song haben Farin Urlaub, Bela B und Rodrigo González bei Youtube reingestellt (unter diesem Link zu finden). Es ist ein Corona-Song, selbst wenn der Name des Virus nicht einmal fällt. Sie nennen das Liedchen lieber: Chanson. Viel Spaß beim hören! 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend. Wenn Sie Fragen, Anregungen, Kritik zu diesem neuen Newsletter haben, können Sie mir gerne mailen.

Danke und herzliche Grüße

Ihr

Benjamin Reuter

Leiter Newsroom

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