Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner Foto: picture alliance / Michael Kappeler/ dpa
© picture alliance / Michael Kappeler/ dpa

Die Suche nach einer Frau an Lindners Seite Suding begrüßt mögliche FDP-Doppelspitze

Bevor Katja Suding als FDP-Parteivize geht, hat sie noch einen Rat – für ein Tandem an der Spitze. Das Problem: Wer will es machen?

In der FDP wird zunehmend über ein mögliches künftiges Tandem an der Parteispitze diskutiert. „Die Diskussion kann man führen, die darf man führen“, sagte die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Suding dem Nachrichtenportal „The Pioneer“ in einem am Dienstag veröffentlichten Interview.

Sie griff damit einen Vorschlag von FDP-Vorstandsmitglied Lencke Wischhusen auf. Diese hatte angeregt, Parteichef Christian Lindner im Vorsitzendenamt eine Frau an die Seite zu stellen.

„Wir haben so viel zu tun. Die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen, darüber kann man reden“, betonte Suding. Lindner werde sich gegen eine Doppelspitze „nicht sperren, ganz im Gegenteil“, sagte sie voraus.

Es müsse „dann aber auch Kandidatinnen und Kandidaten geben, die das machen wollen“, sagte Suding zum möglichen Führungstandem. Die Politikerin aus Hamburg - die auch Lindners Stellvertreterin an der Spitze der Bundestagsfraktion ist - hatte selber kürzlich angekündigt, sich kommendes Jahr aus der Politik zurückziehen zu wollen. (AFP)

Zur Startseite