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Die Schüler-Union möchte das Recht erstreiten, auf CDU-Bundesparteitagen eigene Anträge stellen zu dürfen. Foto: Rainer Jensen/dpa
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Casdorffs Agenda Die Schüler-Union will mehr Macht

Mehr Augenmerk für bildungspolitische Initiativen: Der 18-jährige Chef der SU will für seine Organisation ein Antragsrecht auf Bundesparteitagen durchsetzen.

Alle kennen die große Union, die CDU. Wer kennt die Schüler-Union (SU)? Die sollen jetzt alle kennenlernen. Immerhin gibt es sie ja auch schon seit 1972.

Die SU verlangt mehr Augenmerk für bildungspolitische Initiativen auf künftigen Bundesparteitagen. Wie das gehen soll? SU-Chef Finn Wandhoff, 18, aus Schleswig-Holstein will ein eigenes Antragsrecht durchsetzen.

Gegenwärtig hat die SU etwa 11.000 Mitglieder. Ihr das eigene Antragsrecht abzuschlagen, könnte schwierig werden. Ungefähr so viele Mitglieder hat nämlich auch die einst machtvolle Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft. Und die CDA hat ein Antragsrecht, sie ist mit ihrem Chef Karl-Josef Laumann sogar im Bundesparteipräsidium vertreten.

Außerdem hat die Schüler-Union zwei namhafte Fürsprecher: Ex-Bundesminister und JU-Chef Matthias Wissmann und Ex-Bundespräsident und Ministerpräsident Christian Wulff, der von 1978 bis 1980 SU-Bundessprecher war.

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