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Transatlantische Ehrung. Jens Stoltenberg, Ursula von der Leyen, James N. Mattis, Sandra E. Peterson, Daniel Benjamin. Foto: Annette Hornischer/American Academy in Berlin/obs
© Annette Hornischer/American Academy in Berlin/obs

American Academy ehrt James N. Mattis Klarsicht und Entschiedenheit

Der frühere US-Verteidigungsminister bekam den Henry A. Kissinger Preis. Als Laudatoren traten Ursula von der Leyen und Jens Stoltenberg auf.

Der frühere US-Verteidigungsminister James N. Mattis wurde jetzt mit dem Henry A. Kissinger Preis der American Academy ausgezeichnet. 200 Gäste waren am Donnerstabend ins Deutsche Historische Museum geladen, darunter die Laudatoren, NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen.

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In einer Videobotschaft lobte Henry Kissinger den Preisträger als „ausgezeichnete Mischung aus militärischer Führung und mustergültiger politischer Entschlossenheit“, der insbesondere das Atlantische Bündnis mitgestaltet habe. Der Präsident der American Academy, Daniel Benjamin, würdigte den Preisträger als Soldat durch und durch „voller Mut, Klarsicht und Entschiedenheit“. Das habe er aus nächster Nähe verfolgen können.

Ursula von der Leyen dankte Mattis für seine „Hingabe an das, „was das Bündnis zwischen den Vereinigten Staaten und Europa für die Welt bedeuten kann“. Sie lobte ihn auch als Wissenschaftler, dem die Männer und Frauen in Uniform sehr am Herzen lägen.

Er habe sich und die USA gänzlich in den Dienst der Nato und der europäischen Sicherheit gestellt, im Gegenzug aber das gleiche Maß an Engagement erwartet, sagte Stoltenberg in seiner Laudatio. James Mattis bedankte sich mit einem Lob für die American Academy, die standhaft bleibe „in ihrer Mission, den transatlantischen Dialog entscheidend zu fördern, um unsere Werte zu erhalten“. Die Demokratien unserer Welt sähen sich mit einzigartigen Herausforderungen unserer Zeit konfrontiert.

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