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Abrechnung mit Maskendeals und Cum-Ex-Affäre Rezo veröffentlicht finales „Zerstörungsvideo“

Der Youtuber Rezo hat am Samstag erneut ein „Zerstörungsvideo“ veröffentlicht. Diesmal geht es um die Korruption von Politikerinnen und Politikern.

Youtuber Rezo hat am Samstagabend erneut ein „Zerstörungsvideo“ veröffentlicht, das sich mit dem Thema Korruption von Politikerinnen und Politikern beschäftigt. Im Fokus des mehr als vierzigminütigen Videos stehen erneut CDU-Abgeordnete und ihre Parteispenden und Maskendeals. Rezo kritisiert in dem Video mangelnde Transparenz bei Spenden und Lobbyismus in der Politik. Auch die Cum-Ex-Affäre um Olaf Scholz greift der Youtuber im Video auf.

Es ist der dritte und letzte Teil einer Reihe von Videos, die der Youtuber vor der Bundestagswahl veröffentlicht und jeweils mit „Zerstörung“ überschreibt. „Zerstörung Teil 1: Inkompetenz“ hatte Rezo vor vier Wochen veröffentlicht, aktuell zählt es 5,5 Millionen Klicks. Zwei Wochen darauf erschien „Zerstörung Teil 2: Klima-Katastrophe“, zurzeit wurde es 3,8 Millionen Mal geklickt.

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Wie auch schon bei den vergangenen Videos gibt es in dem neuesten Teil eine umfangreiche Quellen-Liste, mit denen der Youtuber die Vorwürfe gegen die Politikerinnen und Politiker belegt. Zu Beginn des Clips sagt Rezo, dass er verschiedene Arten der Korruption erläutern möchte, indem er sich selbst in die Rolle eines korrupten Politikers versetzt. Dazu nimmt er sich echte Beispiele aus der deutschen Politik vor, zum Beispiel die Maskengeschäfte von Unionspolitikern wie Georg Nüßlein.

Beim Thema Parteispenden erzählt Rezo den Fall des Unternehmers August von Finck nach, der vor mehr als zehn Jahren der FDP 1,1 Millionen Euro und der CSU etwa 820.000 Euro schenkte. Der Hoteleigentümer konnte sich kurze Zeit später über eine Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 7 Prozent für Hotelbetriebe freuen.

Rezo kritisiert auch die Transparenzregeln für Parteispenden, laut denen nur Überweisungen von mehr als 10.000 Euro offiziell angegeben werden müssen. Unternehmen könnten die Regelung leicht umgehen, indem sie mehrfach 9999 Euro spendeten. „Fakt ist: Wenn ich korrupter Politiker wäre, hätte ich durch Spenden ziemlich gute Möglichkeiten dazu“, fasst Rezo zusammen. Darüber hinaus erzählt Rezo die Lobbyismus-Affäre um Philipp Amthor (CDU) und der Firma Augustus Intelligence nach.

„All das sind keine Ausrutscher“

Außerdem kritisiert der Youtuber, dass Politiker nicht hinreichend ihre Nebenverdienste von der Arbeit als Abgeordnete trennen würden. Mehrmals erwähnt Rezo in dem Video den Namen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Unter anderem, weil Spahns Ministerium im Frühjahr 2020 67 Millionen FFP2-Masken zu überteuerten Preisen gekauft hatte. Vermittelt hatte den Deal die Tochter des früheren CSU-Politikers Gerold Tandler, Andrea Tandler - auch den Fall bezeichnet Rezo als Korruption.

Zum Ende hin redet der Youtuber über den CumEx-Skandal und die Rolle von Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Rezo spricht von dem „mit Abstand krassesten Krimi in diesem Video“ und dem „größten Finanzskandal ever“. Nachdem er die CumEx-Affäre in einfachen Worten zusammengefasst hat, richtet er seine Worte direkt an den SPD-Kanzlerkandidaten: „Du bist in die beiden größten Finanzskandale der letzten Jahrzehnte tief drin verwickelt, sagst einfach: ‚Ich erinnere mich an nichts‘, willst möglichst keine Dokumente veröffentlichen und könntest wahrscheinlich Bundeskanzler werden - naja.“

In seinem Fazit holt Rezo zum Rundumschlag aus: „All das sind keine Ausrutscher“ Dieser Teil in unserem politischen System ist broken - und das auch nicht erst seit einem Jahr!“ Der Youtuber fordert von der nächsten Bundesregierung Änderungen und bittet seine Zuschauenden, am 26. September wählen zu gehen. (tsp)

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