Wehrt sich. Kulturmanagerin Adolphe Binder. Foto: Caroline Seidel
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Streit um Tanztheater Wuppertal Fall Adolphe Binder geht in die zweite Runde

Adolphe Binder wurde als Intendantin des Tanztheaters Wuppertal gekündigt. Sie klagte dagegen. Der Fall wird nun erneut verhandelt.

Der Fall der gekündigten Intendantin des Tanztheaters Wuppertal, Adolphe Binder, wird erneut vor Gericht verhandelt. Das Berufungsverfahren findet morgen am Landgericht Düsseldorf statt. Der Casus Binder droht nun auch den Wuppertaler Politikern vor die Füße zu fallen. Neue Informationen legen nahe, dass die Kampagne gegen Binder von der Spitze des Tanztheaters lanciert wurde. Schon vor ihrer fristlosen Entlassung hatten einzelne Zeitungen über die Vorwürfe berichtet, die gegen sie erhoben wurden. Damals wurde spekuliert, wer der Informant gewesen sein könnte, der den Medien ein internes Papier zugespielt hatte.

Der PR-Berater Ulrich Bieger hat nun gegenüber dem WDR erklärt, dass er die Informationen im Auftrag der Verantwortlichen des Tanztheaters weitergegeben habe. Zu der Runde von Entscheidern habe auch Stadtkämmerer Johannes Slawig und Kulturdezernent Matthias Nocke gehört. Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke hat sich jetzt mit einem Statement aus dem Urlaub gemeldet und versprach, die Vorgänge um die Leitung des Tanztheaters aufzuklären.

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