Stephanie Rosenthal, Direktorin vom Martin-Gropius-Bau, im Lichthof der Einrichtung. Foto: Jens Kalaene/dpa
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Stephanie Rosenthal verlässt den Gropius Bau Die Direktorin von Berlins größtem Ausstellungshaus geht nach Abu Dhabi

Seit 2018 leitet sie erfolgreich den Gropius Bau. Im Januar 2023 wechselt die Kunsthistorikerin zum Guggenheim Abu Dhabi Project.

Die bisherige Direktorin des Gropius Bau in Berlin, Stephanie Rosenthal, wechselt zum Guggenheim Abu Dhabi Project. Sie werde dort vom 1. September an als Direktorin den Aufbau des Museums in den Vereinigten Arabischen Emiraten maßgeblich gestalten, hieß es am Freitag in einer Mitteilung in Berlin. Den im Januar 2023 endenden Vertrag verlängere sie auf eigenen Wunsch nicht.

2019 war Rosenthal Juryvorsitzende der Kunstbiennale in Venedig


Die Kunsthistorikerin steht seit 2018 an der Spitze des Ausstellungshauses. In die Zeit realisierte sie etwa die viel beachtete Retrospektive mit Arbeiten der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama oder eine Gruppenausstellung zum Thema Männlichkeit. 2019 war Rosenthal Juryvorsitzende der Kunstbiennale in Venedig.

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Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) bezeichnete Rosenthal in einer Mitteilung als eine Galionsfigur für den Gropius Bau und die Kunstszene Berlins. Mit ihrem Team habe sie „den Gropius Bau in einem hohen Tempo modernisiert und zu einem Hotspot des zeitgenössischen Diskurses über Kunst und Gesellschaft gemacht“.

Die Ausstellungen im nächsten Jahr finden wie geplant statt

Rosenthal sprach von „fünf inspirierenden und aufregenden Jahren“. Sie freue sich „auf die Herausforderung und die Verantwortung, ein Museum mit einer herausragenden Sammlung in einem dynamischen und spannenden Teil der Welt aufzubauen und zu gestalten“.

Stephanie Rosenthal betreut den Angaben zufolge weiterhin die im September geplante Ausstellung „On Caring, Repairing and Healing“. Auch die für 2023 geplanten Ausstellungen sollen stattfinden. dpa

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