Andrew VanWyngarden und Ben Goldwasser , Gründer der New Yorker Band MGMT. Foto: Brad Elterman / Sony
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MGMT, Black Panther Soundtrack, Franz Ferdinand Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

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Jeden Freitag ab 21 Uhr stellen vier Popkritiker/-innen auf Radio Eins die Alben der Woche vor. Diesmal mit MGMT, dem Black Panther Soundtrack, Franz Ferdinand und Joan as Police Woman.

MGMT: Little Dark Age (Sony)

Wenn, wie kürzlich geschehen, Kanye West, A$AP Rocky, Mos Def und David Chappelle das MGMT-Konzert in Berlin besuchen, dann liegt das vermutlich nicht an den frickligen Prog-Experiementen auf den letzten beiden Alben des US-Duos, sondern am unverwehten Glanz des Debüts „Oracular Spectacular“. Es ist durchaus überraschend, dass MGMT sich elf Jahre später offenbar mit ihrer Pop-Seite versöhnt haben: „Little Dark Age“ vereint das Psychedelisch-Verspulte dieser Band mit dem Synthie-Pop der Achtziger. Return to form. Torsten Groß, Moderator

V.A.: Black Panther: The Album (Universal)

Seit Monaten fiebern Comic-Fans wie Filmkritiker auf den Kinostart des ersten schwarzen Superheldenfilms hin. Folglich muss auch der Score mithalten können. Während Produzenten gewöhnlich auf Komponisten wie Zimmer und Morricone setzen, darf dieses Mal Kendrick Alleskönner Lamar ans Werk. Mit dabei ein Großteil seines TDE-Teams sowie Chance The Rapper, Weeknd, Anderson.Paak und James Blake. Klingt vielversprechend! Sermin Usta, Musikjournalistin

Franz Ferdinand: Always Ascending (Domino)

Den Hit mit Schampus und Lachsfisch, haben Sie den damals auf YouTube gesehen? Sicher nicht. Als Franz Ferdinand 2003 „Darts of Pleasure“ herausbrachten, war die Plattform noch nicht mal gegründet. Das nur zur Erinnerung daran, wie lange die Schotten mit dem Tambourmajor-Post-Punkrock schon unter uns sind. Seither sind sie zusehends erlahmt, das fünfte Album ist nun der bisherige Tiefpunkt: müder Disco-Pop, kein einziger Ohrwurm, ein paar flache Gags. Joachim Hentschel, Musikjournalist

Joan As Police Woman: Damned Devotion (PIAS)

Der ernste Blick auf dem Cover von Joan Wassers fünftem Soloalbum trügt nicht: Nach dem für ihre Verhältnisse fast euphorischen Soul des Vorgängers „The Classic“ zieht sich die 47-Jährige wieder in die verschatteteren Nischen ihrer Songwriterinnenkunst zurück. Dass die elektronisch grundierten Arrangements oft ins Skizzenhafte abstrahiert sind, kommt der Wärme ihres seelenentblößenden Gesangs entgegen. Jörg Wunder, Tagesspiegel

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