Kraftakt. Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin bei der Premiere von Mozarts "Don Giovanni" Anfang April. Foto: IMAGO/Future Image
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Update Konzertabbruch bei den Festtagen Sorge um Daniel Barenboim

Daniel Barenboim muss am Mittwochabend ein Konzert in der Philharmonie abbrechen und befindet sich in ärztlicher Behandlung.

Nach der Pause ging es nicht mehr weiter: Staatsopern-Intendant Matthias Schulz teilte den Besucher:innen am Mittwochabend mit, dass das Konzert der Staatskapelle unter Leitung von Daniel Barenboim nicht vorgesetzt werden kann. Der 79-jährige Dirigent leide an Kreislaufproblemen.

Bei den traditionellen Festtagen der Staatsoper über Ostern ist Barenboim rund um die Uhr im Einsatz. Er tritt als Pianist auf, dirigiert Opernvorstellungen und Konzerte der Staatskapelle sowie der Wiener Philharmoniker.

Nach dem Auftritt mit Martha Argerich endet der Abend vorzeitig

Ein Kraftakt, der dem Generalmusikdirektor der Staatsoper nun offensichtlich zu viel wurde. In der vollendeten ersten Konzerthälfte hatten Barenboim und sein Orchester Cecilia Bartoli begleitet, außerdem hatte Barenboim zusammen mit Martha Argerich Mozarts Konzert für zwei Klaviere Es-Dur KV 365 gespielt. Es war ein Stelldichein der Stars. Eigentlich wollte Daniel Barenboim bei den Festtagen der Staatsoper u.a. Mozarts da-Ponte-Opern dirigieren. Doch daraus wird nun nichts.

Wie die Staatsoper am Donnerstag mitteilte, befindet sich Barenboim in ärztlicher Behandlung. "Er erholt sich momentan, aber aus Gründen der Vorsicht haben ihm seine Ärzte empfohlen, seine geplanten Auftritte bis inklusive 22. April 2022 abzusagen", heißt es in der Mitteilung. Die Vorstellungen der Festtage gehen unterdessen weiter: Barenboims Mozart-Dirigate übernehmen Giuseppe Mentuccia und Thomas Guggeis.

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