Der Regisseur Tom Tykwer bei der Vorstellung seiner Serie Babylon Berlin im Rahmen des Film Festivals Köln. Foto: Caroline Seidel/dpa
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Jury-Präsident der Berlinale Tom Tykwer vermisst „wilde und sperrige Filme“ in Deutschland

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Der Präsident der diesjährigen Berlinale-Jury, Regisseur Tom Tykwer, hält die deutsche Filmszene für zu sehr auf Hochglanz und Technik konzentriert.

Tom Tykwer, Jury-Präsident der 68. Berlinale, vermisst „wilde und sperrige Filme“ in Deutschland. Als Grund dafür sieht er eine Verschiebung zum Spektakel und ein Primat der Wirtschaftsförderung sowie eine „Tendenz mancher Filmschulen zur Hochglanzkultur, Technikversessenheit und Veredelungsästhetik, die mit Filmemachen eigentlich nichts zu tun hat.“ Das sagte der Regisseur dem Nachrichtenmagazin „Focus“ (Samstag). „Letztlich sind es wir Filmemacher, die den Laden aufzumischen haben“, sagte der 52-Jährige

Die 68. Berlinale beginnt am 15. Februar. 19 Filme aus aller Welt gehen ins Rennen um die begehrten Bären-Preise, darunter vier aus Deutschland. Insgesamt sind bis zum 25. Februar rund als 400 Filme aus aller Welt zu sehen. (dpa)

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