Nichts für schwache Gemüter. Grace Cummings beweist auf dem Album "Storm Queen", was für eine gewaltige Stimme sie hat. Foto: Gil Gilmour
© Gil Gilmour

Grace Cummings, The Weeknd und mehr Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Jeden Freitag stellen Popkritiker/innen ab 21 Uhr auf Radio eins die Alben der Woche vor. Diesmal mit Grace Cummings, The Weeknd und Elvis Costello & The Imposters.

Grace Cummings: Storm Queen (ATO Records)

Aus Grace Cummings strömt eine gewaltige Alt-Stimme. So kann nur eine Platte nennen, wer die Rolle ausfüllt. Die Australierin lässt sich teils nur von akustischer Gitarre begleiten, was ihrer Stimme umso mehr Raum lässt. Nichts für schwache Gemüter. Die Storm Queen ist gewaltig. Andreas Müller, Moderator

The Weeknd: Dawn FM (XO/Republic Records)

Traumata, Trauer, Todessehnsucht und erotische Erstickungsgefühle: Darüber singt The Weeknd in der heitersten Weise, zu den kunstvoll gefälschten Achtziger-Beats des Avantgardisten Oneohtrix Point Never. Und mit Rainer-Maria-Rilke-Zitaten! Ein Album, auf dem nichts stimmt und deswegen alles. Jens Balzer, Die Zeit

Elvis Costello & The Imposters: The Boy Named If (EMI)

Wenn ich einmal groß bin... – Elvis Costello beschwört das Lebensgefühl seines jugendlichen Ichs, um es entfesselt auf die Gegenwart loszulassen. Altherren-Sehnsüchte nach der verlorenen Jugend oder eine zeitlose Ode an jugendliche Möglichkeitsräume? Thomas Wochnik, Tagesspiegel

Zur Startseite