Die Heldinnen der Berlinale-Retro 2021: Mae West, Rosalind Russell und Carole Lombard. Foto: Deutsche Kinemathek/Universal/EMKA
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Berlinale 2021 "No Angels": Berlinale-Retrospektive würdigt drei US-Schauspielerinnen

Gute Laune braucht der Mensch: Die Berlinale-Retro wartet mit drei Screwball-Komödiantinnen auf, Mae West, Rosalind Russell und Carole Lombard.

Drei selbstbewusste, gegen die Klischees spielende Hollywood-Komödiantinnen stehen im Fokus der Berlinale-Retrospektive 2021 mit dem Titel "No Angels": Mae West, Rosalind Russell und Carole Lombard.

Gezeigt werden rund 30 Filme aus der Zeit der Großen Depression Anfang der 1930er Jahre und des Zweiten Weltkriegs, "in denen die jeweils unverwechselbaren Handschriften der Darstellerinnen im Genre der klassischen Hollywoodkomödie zum Ausdruck kommen“, so die Mitteilung der Filmfestspiele.

West, Russell und Lombard seien „weit mehr als himmlische Geschöpfe“ gewesen, erklärt Carlo Chatrian, der künstlerische Leiter des Festivals, den Titel der Retrospektive, in der viele Screwball Comedies und romantische Komödien zu sehen sein werden. „Ihre Sprache war schnell und gewitzt, sie kämpften um ihren Rang am Set, sie gaben ihren Charakteren Tiefe und Ironie und sie eröffneten eine andere Sichtweise auf Frauen.“

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Das Komische als Reflexions- und Bewältigungsstrategie in der Krise ist auch in der jetzigen Zeit ein hochaktuelles Thema.

Die 71. Berlinale soll von 11. bis 21. Februar 2021 stattfinden. Sie ist als analoges Festival unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln geplant. Tsp

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