(Sprach-)nachrichten aus der Hauptstadt: Katja Kipping meldet sich zu den Zuständen in Tegel zu Wort. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
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Katja Kipping über Chaos-Vorwürfe im Ankunftszentrum „Wir sind dankbar über jeden Hinweis, weil er uns ermöglicht, Dinge besser zu machen“

Frierende Geflüchtete & frustrierte Helfer: Berlins Sozialsenatorin äußert sich im Checkpoint-Podcast zu Mitarbeiterberichten aus Tegel.

Mehr als 16.000 ukrainische Geflüchtete wurden mittlerweile in Berlin registriert. Aus dem Ankunftszentrum Tegel berichtet ein anonymer Mitarbeiter nun von Chaos und Missständen bei der Aufnahme. „Wichtige Abläufe dauern länger als nötig oder funktionieren gar nicht, weil sie schlecht organisiert sind. Und Geflüchtete, die dringend Hilfe brauchen, gehen in diesem Chaos unter“, heißt es da.

Und weiter: „Es gibt zu wenig Übersetzer, und die wenigen sind im Getümmel schwer auffindbar. Die Geflüchteten warten stundenlang in schlecht beheizten Zelten, sie frieren und bitten um Decken. (…) Ich habe in den Zelten Menschen gesehen, die umkippen und am Boden liegen. Auch Kinder, die ganz blass waren und sich vor Stress übergeben mussten. Ich habe mitbekommen, wie Menschen mit Schmerzen gesagt wurde: Sie sind jetzt kein akuter Notfall, bitte setzen Sie sich wieder hin.“

Im neuen „Tagesspiegel Checkpoint“-Podcast „Berliner & Pfannkuchen“ sprechen Ann-Kathrin Hipp und Anke Myrrhe über die Vorwürfe - und empfangen eine Sprachnachricht von Sozialsenatorin Katja Kipping (Linke). Außerdem mit dabei: Abiturient Rufus Franzen über den GEW-Streik, Nachrichtenpingpong und die Nicht-Impflicht.

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Die erste Folge „Berliner & Pfannkuchen“ können Sie hier nachhören.

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