Skifahrer stehen an einem Skilift in Österreich in einer Schlange. Foto: Fotokerschi.At / Kerschbaummayr/APA/dpa
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Skilehrergruppe in Österreich infiziert Britische Virusmutation wohl in Tirol nachgewiesen

War es schon zu spät als Österreich das Einreiseverbot für Briten verhängte? Ein Gruppe von Skilehrer-Anwärtern könnte die Virusvariante eingeschleppt haben.

Auch in Österreich gibt es jetzt wohl mehrere Fälle der britischen Virusmutation. Wie das ORF berichtet, liegt in 17 Fällen der konkrete Verdacht vor, dass Personen mit der Mutante infiziert sind.

Alle Fälle traten in der Region Kitzbühl auf. Bei den Infizierten handelt es sich laut ORF zum Großteil um britische Staatsbürger, die im Rahmen einer Skilehrerausbildung in der Region sind. Sie seien schon Mitte Dezember oder früher eingereist, also vor dem Landeverbot für Flugzeuge aus Großbritannien, das die Regierung in Wien am 22. Dezember verhängte. In Österreich sind bisher vier Fälle der Virusmutante nachgewiesen.

Nun können sich alle Bürger der betroffenen Gemeinde Jochberg freiwillig auf das Virus testen lassen. Zudem sollen alle Skilehrer getestet werden. Immerhin: Skiunterricht haben die wahrscheinlich Infizierten nicht gegeben. (Tsp)

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