Christiane Meiners war von 1988 bis 2011 bei der Bundeswehr. Die meiste Zeit davon bei der Luftwaffe. Foto: Christiane Meiners
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Rehabilitierung queerer Soldat*innen "Ich war die erste Frau auf Kampfflugzeugen"

Die Bundesregierung will queere Soldat*innen rehabilitieren und entschädigen. Christiane Meiners war als trans Frau bei der Luftwaffe, ist von dem geplanten Gesetz aber ausgeschlossen.

Jahrzehnte wurden in der Bundeswehr queere Soldat*innen wegen ihrer sexuellen Orientierung und ihrer geschlechtlichen Identität benachteiligt. Sie galten als „Sicherheitsrisiko“. Homosexualität war bis 1979 in der Bundeswehr ein Ausmusterungsgrund. Erst im Juli 2000 wurde ein Erlass aufgehoben, in dessen Folge homosexuelle Soldaten von Führungspositionen und Ausbildungsaufgaben ausgeschlossen wurden. 

Mehr als 20 Jahre später will die Bundesregierung Betroffene nun rehabilitieren und „symbolisch“ entschädigen. Laut Gesetzentwurf des Bundesverteidigungsministeriums sollen bis zum Stichtag 2. Juli 2000 Urteile "wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen“ aufgehoben werden. Betroffene sollen für jedes unrechtmäßige Urteil und für sonstige dienstrechtliche Benachteiligungen aufgrund ihrer „homosexuellen Orientierung“ oder ihrer geschlechtlichen Identität jeweils pauschal 3000 Euro erhalten – maximal also 6000 Euro.

Auch Soldat*innen der Nationalen Volksarmee der DDR sollen rehabilitiert und entschädigt werden. So geht das Bundesverteidigungsministerium von „höchstens 1000 Betroffenen“ in den nächsten fünf Jahren aus und einer maximalen Entschädigungssumme von sechs Millionen Euro.

Zustimmung bei Opposition und LGBTIQ-Organisationen

Grüne, Linke, FDP und LGBTIQ-Organisationen begrüßen das Gesetz, das vom Bundestag noch verabschiedet werden muss, fordern aber Nachbesserungen.

So fordert die Interessenvertretung der lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Angehörigen der Bundeswehr (QueerBw) eine Verlängerung des Stichtages bis Ende 2009. Auch der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist für eine Verlängerung oder gar die Streichung eines Stichtages. Der LSVD lehnt zudem den Begriff „homosexuelle Orientierung“ ab und fordert eine höhere Entschädigungssumme für das erlittene Unrecht.

Diskriminierung in der Bundeswehr auch nach 2000

Christiane Meiners war bis 2011 als Waffensystemoffizier bei der Luftwaffe. Im Jahr 2000 hat sie ihre trans Identität in der Bundeswehr öffentlich gemacht. In dem geplanten Rehabilitierungsgesetz werden queere Bundeswehrangehörige wie sie nicht miteingeschlossen, dennoch hat sie auch nach 2000 Diskriminierungen in der Bundeswehr erlebt. Wir haben mit ihr gesprochen.

Frau Meiners, wie bewerten Sie das geplante Gesetz?
Grundsätzlich bewerte ich das Vorhaben positiv. Ich denke, es ist eine wichtige Geste den Betroffenen gegenüber, die vor 2000 unter der Strafbarkeit gelitten haben und in ihrer dienstlichen Laufbahn auch rechtliche Nachteile erlitten haben. Manche können damit vielleicht auch persönlich endlich einen Schlussstrich unter das Thema ziehen. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

Warum nicht?
Ich habe meine trans Identität in der Bundeswehr erst 2000 öffentlich gemacht und ich bin in dem geplanten Gesetzentwurf nicht miteingeschlossen. Ich fühle mich persönlich aber betroffen, weil ich der Meinung bin, dass ich zum Teil auch unfair behandelt wurde. Nach meinem Outing und meiner Transition habe ich als Waffensystemoffizier zwar bis Anfang 2011 in der Bundeswehr noch regulär gedient, der Umgang mit mir hat mich aber all die Jahre belastet. Für dieses subtile Mobbing gibt es keinen rechtlichen Hintergrund, und es wäre auch sehr schwierig, Vorfälle nachzuweisen. Das ist wahrscheinlich das größte Problem. Die Bundeswehr würde wohl auch immer argumentieren: Frau Meiners konnte doch bis zum Ausscheiden ihren Dienst leisten.

Kurz vor meinem 31. Geburtstag im Oktober 2000 habe ich gesagt: „Ich kann einfach nicht mehr." Foto: Christiane Meiners Vergrößern
Kurz vor meinem 31. Geburtstag im Oktober 2000 habe ich gesagt: „Ich kann einfach nicht mehr." © Christiane Meiners

Sie würden also auch eine Fristverlängerung befürworten?
Auch ich denke, es wäre vernünftig, den zeitlichen Rahmen von betroffenen Soldat*innen bis 2009 zu verändern. Die Bundeswehr sollte sich gezielt damit beschäftigen, in meinem Fall die Teilstreitkraft Luftwaffe, wie mit Betroffenen auch nach dem Jahr 2000 umgegangen worden ist. Ich bin mit Sicherheit nicht die einzige Person, die nach der Abschaffung der besagten Dienstvorschrift im Jahr 2000, weiterhin diskriminierendes Verhalten in den Streitkräften erlitten hat.

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Mir geht es dabei auch gar nicht um eine finanzielle Entschädigung oder dergleichen. Geld ist meiner Meinung nach für die Behandlung durch damalige Vorgesetzte und Kollegen auch gar nicht angebracht. Bezogen auf meinen Fall würde ich mir wünschen, dass die Luftwaffe öffentlich dazu steht, dass auch ich existiert habe, dass ich mit zu den fliegenden Besatzungen gehört habe, und ich meinen Teil zur Friedenssicherung beigetragen habe, als andere Frauen noch nicht im Cockpit bei der Luftwaffe saßen. Man könnte auch sagen, ich war die erste Frau auf Kampfflugzeugen.

Ulrike Fitzer wird ganz offiziell als erste Kampfpilotin bei der Bundeswehr genannt. Nach Ihnen muss man suchen. Wie geht es Ihnen damit?
Das ist richtig, Ulrike Fitzer war die erste Pilotin in einem Kampfflugzeug der Bundeswehr. Vor ihr war ich aber schon als Frau – als Waffensystemoffizier – auf Kampfflugzeugen eingesetzt. Das heißt, ich war für die Waffensysteme, Waffeneinsatz, Navigation und Elektronische Kampfführung zuständig. In dieser Erzählung werde ich weitestgehend ausgeschlossen. Das Negieren meiner Person – vor allem auch in meiner aktiven Dienstzeit – hat, glaube ich, auch mit dazu geführt, dass viele Leute so umgesprungen sind, wie sie mit mir umgesprungen sind.

Um zu verstehen, was Sie in Ihrer Dienstzeit erlebt haben: Wie war Ihr Weg zur Luftwaffe?
Wie viele andere Menschen auch, wollte ich schon als Kind Astronaut werden, mich haben auch Militär- und Kampfflugzeuge fasziniert. Vor meiner Pubertät konnte ich mit den Gefühlen, eine Frau zu sein, aber überhaupt nichts anfangen und konnte diese auch nicht zuordnen. Mit elf oder zwölf Jahren, das war die Zeit um 1980, als auch das heute noch gültige Transsexuellengesetz (TSG) diskutiert und verabschiedet wurde, sah ich zum ersten Mal in einem Bericht eine trans Person.

Da hat es bei mir klick gemacht. Ja, das bin ich, schoss es mir durch den Kopf. Ich hatte damals aber niemanden, mit dem ich darüber sprechen konnte, und darunter habe ich sehr gelitten. Über die Jahre bis zu meinem Erwachsendasein wurde dieses Schweigen immer schwieriger und vor allem immer belastender für mich. Auch im Privaten hat das zu vielen Problemen mit Partnerinnen und Enttäuschungen geführt, was mir bis heute auch sehr leidtut.

Wenn dieses Thema Sie schon seit Ihrer Jugend beschäftigt hat, warum dann doch dieser bewusste Schritt zur Bundeswehr zu gehen, oder gerade deshalb?
Fliegen war mein großer Lebenstraum. Nach dem Abitur hatte ich auch noch die Hoffnung, dass dieser mit Männlichkeit, Stärke und Disziplin assoziierte Beruf, meine innere Zerrissenheit, sich nicht als Mann, sondern als Frau zu fühlen, das vielleicht unterdrücken oder bekämpfen würde. Zu Beginn der Ausbildung Anfang der 1990er-Jahre hat das auch sehr gut funktioniert. Für die Grundausbildung bin ich mit Anfang 20 auf einen Stützpunkt der US Air Force nach Kalifornien gekommen und das hatte schon ein gewisses Top-Gun-Feeling.

Später, auf großen Übungen, war ich unter anderem in Las Vegas auch als Mission Commander für die Einsatzplanung und Durchführung mit bis zu 100 Maschinen in einem relativ kleinen Luftraum verantwortlich. Auch als Führungspersönlichkeit agieren zu können, hat mich komplett ausgefüllt. Damals habe ich als Mann wunderbar funktioniert.

Auf solch einem Tornado-Kampfjet ist Christiane Meiners als Bundeswehrsoldatin geflogen. Foto: picture alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand Vergrößern
Auf solch einem Tornado-Kampfjet ist Christiane Meiners als Bundeswehrsoldatin geflogen. © picture alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand

Um das Jahr 2000 haben Sie sich für eine Transition entschlossen, an welchem Punkt waren Sie da in Ihrer Karriere?
Damals war ich gerade von meinem ersten Geschwader in Norddeutschland – dem Jagdbombergeschwader 38 „Friesland“ – zum Jagdbombergeschwader 32 in Süddeutschland bei Augsburg gewechselt. Ich bin auf den Tornado ECR (Electronic Combat&Reconnaissance) umgeschult, der später auch meine Spezialität war. Wir haben gegnerische Radarstellungen aufgespürt und unterdrückt. Im Zuge des Balkankrieges bin ich 1995/1996 nach dem Friedensabkommen von Dayton zahlreiche Einsätze im Rahme der IFOR-Mission über Bosnien Herzegowina geflogen. 1999 nahm ich während des Jugoslawienkrieges an der militärischen „Operation Allied Force“ der NATO teil, wo die Luftwaffe mit dem ECR-Tornados Luftoperationen der Alliierten unterstützt hat. In diesen zehn Wochen haben ich bis zu 30 Kampfeinsätze geflogen.

In den 90ern gab es immer wieder Phasen, in denen ich mal schlechter und mal besser mit dem inneren Druck umgehen konnte. Um die Jahrtausendwende war ich aber an einem Tiefpunkt angekommen. Kurz vor meinem 31. Geburtstag im Oktober 2000 habe ich gesagt: „Ich kann einfach nicht mehr, es reicht! Egal, was jetzt passiert, ich gehe jetzt zu meinem Fliegerarzt.“ Nach all den Jahren des inneren Leidens, der Angst und der Verzweiflung schließlich in seinem Arztzimmer zu sitzen und ihm gegenüber laut auszusprechen, dass ich mich als Frau fühle, war verdammt schwer.

Kurioserweise hatte er kurz zuvor einen Bericht über eine trans Frau gesehen und hatte sich gefragt, wann denn bei ihm eine trans Person sitzen würde. Das war ein interessanter Zufall. Er war sehr verständnisvoll, und auch im weiteren Verlauf meiner Geschlechtsangleichung war zumindest die medizinische Abteilung der Bundeswehr eine große Unterstützung für mich. Auch dafür bin ich dankbar.

Während ihrer aktiven Dienstzeit war Christiane Meiners 2010 in Afghanistan im Einsatz. Foto: Christiane Meiners Vergrößern
Während ihrer aktiven Dienstzeit war Christiane Meiners 2010 in Afghanistan im Einsatz. © Christiane Meiners

Welche Unterstützung hatten Sie in der Truppe?
Mir war natürlich klar, dass das alles keine Begeisterungsstürme auslösen würde. Ich hatte einkalkuliert, dass ich gar nicht mehr lange in der Bundeswehr dienen würde. Zu diesem Zeitpunkt durften Frauen immer noch nicht den Dienst an der Waffe tun, das war erst wenige Monate später durch ein Gerichtsurteil des Europäischen Gerichtshofs möglich. Daher überraschte es mich etwas, als ich nach einer kurzen Krankschreibung weiterfliegen konnte.

2003 waren meine OPs, die Namensänderung und die Personenstandsänderung abgeschlossen. In dieser Zeit musste ich meine Position als Frau in der Truppe finden, und die Truppe musste sich wiederum mir gegenüber positionieren. Im Nachhinein muss ich sagen: Es ging immer nur darum, wie geht es den anderen mit mir, wie wirke ich auf andere und was bedeutet das für die! Nie hat jemand gefragt, wie geht es mir eigentlich damit.

Diese Grundstimmung hat schließlich auch zu immer mehr Schwierigkeiten geführt. Wenn bei Briefings konsequent nur „Good morning, Gentlemen!“ gesagt wurde, hat mich das extrem verletzt und zunehmend auch wütend gemacht. Hinzu kam: Jetzt, wo ich mich als Frau definierte, war ich auf einmal auch mit sexistischem Verhalten konfrontiert. Als Mann wurde meine Kompetenz nicht angezweifelt. Jetzt war ich zickig, wenn ich etwas kritisierte oder eine andere Meinung hatte.

Welchen Hauptvorwurf machen Sie der Bundeswehr?
Anstatt mich von Oben zu unterstützen und zu mir zu stehen, entschied man sich nach meiner Wahrnehmung fürs Ignorieren meiner Person. Dadurch war ich Sticheleien, dummen Sprüchen und blockierendem Verhalten ausgesetzt. Zehn Jahre als Freak und Sonderfall behandelt zu werden, hat Narben bei mir hinterlassen. Dabei wollte ich nur als Frau anerkannt werden und ein normales Leben als Soldatin und Frau führen. Im Januar 2011 bin ich regulär mit 41 Jahren als Major aus dem Dienst bei der Luftwaffe ausgeschieden. Ich wäre gerne noch etwas länger geblieben, aber für die Führung der Luftwaffe konnte wohl mein Ausscheiden damals nicht schnell genug gehen. Auch ein üblicher „Last Flight“ war nicht möglich.

Das geplante Gesetz mag manchen Betroffenen heute helfen. Ich hätte mir schon damals gewünscht, dass auch die Luftwaffe einen Weg gefunden hätte, mich so zu akzeptieren, wie ich war. Ich war Führungsoffizier, ich war in mehreren Kampfeinsätzen und ich war auch eine solide Waffenlehrerin. Ich habe meinen Stempel hinterlassen, ich habe vier Jahre fliegende Besatzungen von Kampfflugzeugen in den USA ausgebildet. Es ist einfach schade, dass mein Name im Zuge von anderen späteren Frauen im Cockpit nicht mitgenannt wird.

Dass man sich beim Militär auch anders verhalten kann, zeigt Caroline Paige in der Royal Air Force.
Caroline Paige ist 1980 zur britischen Luftwaffe gegangen und sie hat 1999, auch noch bevor das Verbot von Homosexuellen in den britischen Streitkräften aufgehoben wurde, ihre trans Identität öffentlich gemacht. Ich glaube sogar, dass die Royal Air Force in puncto Diskriminierung noch viel schlimmer war als die Bundeswehr. Ich habe gerade mit ihr gesprochen. Auch für sie war es am Anfang verdammt schwer und auch mit ihr wurde oft nicht mehr geredet. Heute wird sie von Führungspersonen aber gewürdigt. Sie hat sich gegen Diskriminierung engagiert. Sie ist eine Aktivistin. Ich bin das nicht. Ich wollte in Ruhe mein Leben leben.

Hat in der Bundeswehr tatsächlich ein Mentalitätswandel stattgefunden?
Ich denke schon, dass die Bundeswehr in all den Jahren etwas offener geworden ist, dass sie aber natürlich auch auf den gesellschaftlichen und auch auf den Druck innerhalb der Streitkräfte reagiert hat. Der ja zum Beispiel auch von der Interessenvertretung QueerBW kommt. Wie viele andere Unternehmen möchte auch die Bundeswehr als ein attraktiver und moderner Arbeitgeber wahrgenommen werden. Und das ist auch gut so. Bis das ganze Thema „queere Soldat*innen“ in der Bundeswehr aber nicht mehr als Attraktion betrachtet wird, sondern für alle Beteiligten etwas ganz Alltägliches ist, wird es sicher noch eine Weile dauern.

Sie arbeiten heute beim Airbus Defence and Space in Bayern. Wie geht es Ihnen dort?
Ich arbeite dort seit fünf Jahren, ich teste mit die neuesten Softwareprodukte und wir führen die Integration neuer Hardware an Fliegern durch. Gelegentlich kann ich auch mal mit dem Eurofighter fliegen. Ich arbeite dort sehr gerne und komme auch gut mit den Kolleg*innen aus. Obwohl ich jetzt aber schon seit mehr als 20 Jahren ein Leben als Frau führe, begegnen mir bei der Bundeswehr heute immer noch manche Soldaten mit Skepsis. Es gibt Menschen, den fällt es so unwahrscheinlich schwer, mich zu akzeptieren.

Was würden Sie trans Personen in der Bundeswehr mit auf den Weg geben?
Ich möchte sie ermuntern, auch diesen Schritt zu gehen. Ich verstehe Ängste und mögliche Probleme, die auf einen zukommen könnten. Aber im Vergleich zu meiner Zeit sind viele Dinge heute doch besser geworden und es gibt auch viel mehr Menschen, die einen unterstützen. Allerdings muss man sich auch helfen lassen wollen. Jeder ist ein Produkt seiner/ihrer Zeit, das muss man auch im Hinterkopf behalten. Ich werde sicher damals auch Fehler gemacht haben.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat bei der Vorstellung der Studie „Tabu und  Toleranz“ Betroffene um Entschuldigung gebeten. Auch wenn Sie nicht in die Entschädigungsgruppe fallen, nehmen Sie diese Entschuldigung an?
Ich würde die Entschuldigung nicht ausschlagen. Aber man kann sich nicht entschuldigen, und zum Beispiel meine Person in der Luftwaffe weiterhin ignorieren. Das wird sich wohl in naher Zukunft bei der Bundeswehr auch leider nicht ändern. Ich habe das auch schon in dem Dokumentarfilm „Ich bin Anastasia“ gesagt. Die Luftwaffenführung hat mich damals zwar als trans Frau fliegen lassen, aber sie hat nicht selbstverständlich dahintergestanden und mich unterstützt. Sie hat nicht gesagt: „Christiane Meiners ist da, Ressentiments sind fehl am Platz, auf sie sind wir stolz und das zeigen wir auch."

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