Dragqueen Nina Queer Foto: Imago
© Imago

Update In eigener Sache Klarstellung zu einer falschen Behauptung von Nina Queer

Die Berliner Dragqueen Nina Queer hat behauptet, dass ein Tagesspiegel-Mitarbeiter ihr die Bezeichnung „Hitler-Transe“ in den Mund gelegt habe. Das ist nicht wahr.

Nina Queer hat auf ihrem Facebook-Profil und in Interviews wiederholt behauptet, die Wortschöpfung „Hitler-Transe“ stamme ursprünglich nicht von ihr, sondern von unserem Tagesspiegel-Autor Sebastian Goddemeier.

Sie schrieb auf Facebook: „Ich wurde dann vom Redakteur gefragt, ob es mich denn nicht stören würde, wenn ich als ‚Hitler-Transe' dargestellt werde. Darauf habe ich geantwortet: ,dann bin ich eben die erste Hitler-Transe, dann nehme ich das so hin.'“.

[Mehr Neuigkeiten aus der queeren Welt gibt es im monatlichen Queerspiegel-Newsletter des Tagesspiegel - hier geht es zur Anmeldung.]

Diese Darstellung, unser Autor habe den Begriff als erster benutzt, ist falsch. Ganz im Gegenteil war es Nina Queer, die von sich aus den Begriff als Selbstbezeichnung in dem Gespräch gewählt hat – ganz so, wie von Sebastian Goddemeier in seinem Text beschrieben wurde. Die Formulierung wurde auch nicht aus dem Zusammenhang gerissen.

Das ist auf Band so dokumentiert. In einer Mail an uns, in der Nina Queer zu ihrer Ausladung beim RTL-"Dschungelcamp" Stellung nahm, hat sie Goddemeiers Darstellung am Dienstag übrigens nochmal bekräftigt. Inzwischen hat Nina Queer auf unsere Bitte hin die Behauptung von ihrem Facebook-Profil gelöscht und uns um Entschuldigung gebeten. (Qsp)

Zur Startseite