Beim Landeanflug gab es technische Probleme. Foto: Indian Space Research Organisation/AFP
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Zustand des Landers unklar Indische Sonde auf dem Mond lokalisiert

Beim Landeanflug auf den Mond hatte die indische Raumfahrtagentur den Kontakt zu ihrer Sonde verloren. Nun weiß man immerhin, wo sie ist.

Nach Problemen bei der ersten indischen Mondlandung ist die Sonde „Vikram“ auf dem Erdtrabanten entdeckt worden. Allerdings sei unklar, in welchem Zustand sich der Lander befinde, sagte ein Sprecher der indischen Raumfahrtagentur Isro am Sonntag. Es gebe noch immer keinen Kontakt zu „Vikram“. Am späten Freitagabend war die Verbindung zu der Sonde abgerissen, Minuten bevor sie auf der Mondoberfläche in der Nähe des Südpols aufsetzen sollte. Indien hatte versucht, das vierte Land zu werden, dem eine kontrollierte Landung auf dem Mond gelingt - nach den USA, der Sowjetunion und China.

„Vikram“ ist Teil der „Chandrayaan-2“-Mission. Dazu gehört auch ein Orbiter, der um den Mond kreist. Dieser sendete ein Bild zur Bodenstation, auf denen der Lander auf der Mondoberfläche lokalisiert werden konnte, sagte Isro-Chef Kailasavadivoo Sivan laut dem indischen Fernsehsender Doordarshan. (dpa)

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