Hagelkörner liegen in der Ortsdurchfahrt in Kirchheim/Teck. Die Feuerwehren sind derzeit im Dauereinsatz. Simon Adomat/VMD-Images/dpa
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Update Tief Volker bringt Starkregen und Hagelstürme Gewitterfront walzt sich von Süden nach Osten

Blitz und Donner, Regenmassen - das Wetter kommt noch nicht zur Ruhe. Auch das EM-Spiel der Deutschen ist eine nasse Angelegenheit.

Blitz und Donner, dazu auch reichlich Regen - das Wetter in vielen Teilen Deutschlands kommt noch nicht zur Ruhe.

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Fans verfolgen das Spiel in einem Biergarten in München bei Regen unter Regenschirmen. Tobias Hase/dpa Vergrößern
Fans verfolgen das Spiel in einem Biergarten in München bei Regen unter Regenschirmen. © Tobias Hase/dpa

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sah am Mittwoch gerade für den Großraum München ein Unwetterrisiko. Um prompt goss es zum Anpfiff des EM-Spiels Deutschland gegen Ungarn wie aus Eimern.

Bis 22 Uhr seien schwere Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel zu erwarten, teilte der DWD während der ersten Halbzeit mit. „Es treten Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 25 Litern pro Quadratmetern und 40 Litern pro Quadratmeter pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 Stundenkilometer und Hagel mit Korngrößen um 2 Zentimeter.“

Bereits in der Nacht zum Mittwoch hatten Unwetter Schäden in Teilen Bayerns verursacht. Von Donnerstag an ziehe die Gewitterfront zunehmend nordwärts in die Mitte und den Osten Deutschlands.

In den sozialen Medien kursieren Videos von Hagel- und Wassermasse, die sich durch Ortschaften wälzen.

Überflutete Straßen und umgestürzte Bäume

Schwere Unwetter mit Starkregen und Hagel sind über den Südwesten Deutschlands gezogen und haben für überflutete Straßen und umgestürzte Bäume gesorgt. Besonders betroffen waren laut Polizei mehrere Regionen im Süden Stuttgarts. In Tübingen lief das Kreisimpfzentrum mit Wasser voll. Wie eine Sprecherin des Landratsamts mitteilte, mussten alle Corona-Impftermine für Mittwochabend und diesen Donnerstag abgesagt werden. Der Landkreis wollte im Laufe des Donnerstags informieren, wie es im Impfzentrum weiter gehen kann.

Im Zollernalbkreis, im Kreis Esslingen und in den Kreisen Tübingen und Reutlingen waren am Abend Hunderte Einsatzkräfte dabei, Keller auszupumpen und umgestürzte Bäume zu sichern, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Reutlingen sagte.

Die Unwettergefahr beschränke sich dabei aber immer mehr auf punktuellen Starkregen. Nur der Norden und Nordwesten Deutschlands bleiben wohl von Gewittern verschont. Die Temperaturen erreichen am Donnerstag Höchstwerte zwischen 19 und 29 Grad. (dpa)

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