Sylvester Stallone bei der Premiere seines neuen Films "The Promise" im April. Foto: Kevork Djansezian/Getty Images/AFP
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Hollywood Sylvester Stallone verklagt Warner Bros.

Das Studio habe "unehrlich und habgierig" gehandelt, heißt es in der Klage. Stallone wirft Warner Bros. vor, für den Film "Demolition Man" nicht genug gezahlt zu haben.

Hollywood-Star Sylvester Stallone (70 "Rambo", "Rocky") wirft dem Filmstudio Warner Bros. Betrug und Vertragsbruch vor. Der Schauspieler und Regisseur reichte über seine Firma Rogue Marble eine entsprechende Klage ein. Laut der Klageschrift, die von dem Branchenblatt "Hollywood Reporter" veröffentlicht wurde, fühlt sich die Stallone um Profite von dem Science-Fiction-Film "Demolition Man" aus dem Jahr 1993 betrogen.

Stallone wirft Warner Bros. vor, das Studio habe die Höhe der Einnahmen aus dem Film bewusst verschwiegen, um keine Zahlungen an ihn zu leisten. Das Studio habe sich unehrlich und habgierig verhalten, heißt es in der Klage. Erst auf Druck von Stallones Managern habe der Schauspieler im Jahr 2015 eine Nachzahlung erhalten, die jedoch unzureichend gewesen sei.

Stallone verlangt nun eine weitere Entschädigung in nicht genannter Höhe. Zudem fordert er, dass Warner Bros. zukünftig Einblick in seine Rechnungsbücher gewähren soll, so dass auch andere Schauspieler rechtmäßig für ihre Arbeit entlohnt würden.

In "Demolition Man" spielen neben Stallone auch Wesley Snipes und Sandra Bullock mit. (dpa)

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