Die Stadt Bergamo in der norditalienischen Region der Lombardei. Foto: Luca Bruno/AP/dpa
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Gebäude und Schulen in Lombardei evakuiert Erdbeben erschüttert Norditalien

Die Lombardei ist am Samstag von einem Erdbeben der Stärke 4,4, getroffen worden. Berichte über Verletzte oder signifikante Schäden gab es zunächst nicht.

Ein Erdbeben hat am Samstag in Norditalien für Aufregung gesorgt, aber offenbar keine größeren Schäden angerichtet. Das Beben, dessen Stärke vom Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie auf 4,4 geschätzt wurde, war in der gesamten Lombardei zu spüren.

In Mailand rannten einige Menschen aufgeregt auf die Straße. Sicherheitshalber wurden einige Gebäude und auch Schulen in der norditalienischen Region evakuiert. Bei der Feuerwehr gingen nach deren Angaben aber keine Hilferufe wegen der Erschütterungen ein.

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Das Epizentrum des Bebens befand sich in Bonate Sotto, einer Kleinstadt nahe Bergamo. Einige Bewohner beklagten sich im Onlinedienst Twitter, inmitten der vierten Corona-Welle bräuchten sie nicht auch noch ein Erdbeben.

„Das war ein leichtes Beben“, sagte der Präsident des Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV), Carlo Doglioni, der Nachrichtenagentur Ansa. „In Italien richten normalerweise erst Beben ab einer Stärke von 5,5 Schäden an.“

In Italien ereignen sich relativ häufig Erdbeben, die meisten sind schwach und verursachen keine oder kaum Schäden. Das letzte große Erdbeben in Italien ereignete sich 2017 und hatte eine Stärke von 5,3. Damals kamen im Zentrum des Landes 34 Menschen ums Leben. (AFP, dpa)

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