Lottoscheine mit der Aufschrift „Eurojackpot“ liegen in einer Lotto-Annahmestelle. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
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Update Eurojackpot-Ziehung am 20.05.22 Die Zahlen vom Freitag, 20. Mai

Zum ersten Mal geht es im Eurojackpot um einen dreistelligen Millionenbetrag. Für Teilnehmer haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt.

Der mit 92 Millionen Euro gefüllte Eurojackpot ist am Dienstag nicht geknackt worden. Damit geht es bei der nächsten Ziehung an diesem Freitag erstmals um mehr als 100 Millionen Euro, wie Westlotto in Münster mitteilte.

Eurojackpot-Ziehung am 20.05.22: Die Zahlen vom Freitag, 20. Mai

(Alle Angaben ohne Gewähr)

Nach einer Änderung der Spielregeln können nun Beträge von bis zu 120 Millionen Euro erreicht werden, statt den bisherigen 90 Millionen Euro. Wer darf mittippen, wann müssen die Zahlen wo abgegeben werden und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, Multimillionär zu werden? Antworten darauf haben wir zusammengetragen.

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Was ist der Eurojackpot?

Mittlerweile finden zwei Eurojackpot-Ziehungen pro Woche statt – immer dienstags und freitags. Gezogen wird um 20 Uhr deutscher Zeit unter notarieller oder behördlicher Aufsicht in Helsinki, Finnland. Die Spieleinnahmen aus den 18 teilnehmenden Ländern werden zusammengelegt, weshalb so hohe Gewinnsummen von 10 bis 120 Millionen Euro zustande kommen können.

Für den Hauptgewinn müssen fünf Zahlen aus 50 und zwei sogenannte Eurozahlen aus zwölf richtig getippt werden.

Wo und bis wann können Tipps abgeben werden?

Die nächste Ziehung ist am Freitag, den 20. Mai. In den Lotto-Annahmestellen und online kann man die Auswahl abgeben.

Wer darf teilnehmen?

Spielteilnehmer müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Wie teuer ist die Teilnahme am Eurojackpot?

Der Spieleinsatz beträgt zwei Euro pro Tipp. Regional unterschiedlich ausfallen kann die zuzügliche Bearbeitungsgebühr. In Berlin liegt diese bei 50 Cent pro Tippschein.

Wie wird gespielt?

Jedes Spielfeld auf einem Tippschein besteht aus zwei Zahlenblöcken. In dem einen Block werden fünf Zahlen aus 50 angekreuzt, im anderen zwei aus zwölf „Eurozahlen“. Bis zu zehn dieser Tippfelder können pro Tippschein ausgefüllt werden. Die Anzahl der korrekten Zahlen bestimmt, in welcher der zwölf Gewinnklassen der Teilnehmer landet.

Wie hoch ist die Gewinnchance?

Die Chance auf die Gewinnklasse 1 liegt bei etwa 1:140 Millionen. Damit entspricht sie in etwa der Gewinnchance von LOTTO 6aus49.

Was sind die Besonderheiten des Eurojackpots?

Nach der Ziehung am vergangenen Dienstag konnte kein Spielteilnehmer in den 18 europäischen Partnerländern den ersten Rang treffen, dotiert mit 92 Millionen Euro. Daher stieg der Jackpot nun zum ersten Mal seit der Produktänderung Ende März in den dreistelligen Millionenbereich.

Noch nie zuvor war es in Deutschland möglich, etwa 106 Millionen Euro zu gewinnen.

Ein Tippschein beim Lottospiel 6 aus 49 wird ausgefüllt. Foto: Bernd Settnik/dpa Vergrößern
Ein Tippschein beim Lottospiel 6 aus 49 wird ausgefüllt. © Bernd Settnik/dpa

Was sind häufige Gewinnzahlen?

Das Ziehen der Zahlen wird dem Zufall überlassen. Dennoch suchen professionelle Lottospieler nach Mustern, um möglichst wenig dem reinen Glück zu überlassen.

Eine Theorie besagt, dass vor allem auf unbeliebte Zahlen, also Zahlen- oder Zahlenkombinationen, die länger nicht gezogen wurden, gesetzt werden sollte.

Der zweite Ansatz geht vom Gegenteil aus: Es sollten möglichst beliebte, häufig gezogene Zahlen getippt werden.

Wer hat wie viel bei der letzten Ziehung gewonnen?

Am Dienstag, den 17. Mai konnte kein Spielteilnehmer in den 18 europäischen Partnerländern den ersten Rang treffen. Im zweiten Rang konnte ein Spieler aus Nordrhein-Westfalen dennoch 1.534.087,90 Euro gewinnen. Nur eine weitere richtige „Eurozahl“ fehlte ihm zum Knacken des Eurojackpots.

In der dritten Gewinnklasse gingen jeweils 288.384,70 Euro nach Brandenburg, Hessen und erneut Nordrhein-Westfalen. Alle hohen Gewinne gingen damit nach Deutschland.

Welche Gefahren bergen Glücksspiele?

Glücksspiel kann süchtig machen. In Deutschland ist Glücksspielsucht eine anerkannte Krankheit. Pathologisches Glücksspiel wird als Verhaltenssucht kategorisiert. Jedes Glücksspiel kann ein problematisches Spielverhalten auslösen. In Deutschland sind laut aktuellen Studiendaten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) etwa 430.000 Menschen von einem pathologischen Glücksspielverhalten oder einer Sucht betroffen.

Kennzeichnend für eine Glücksspielsucht ist zum Beispiel, dass Betroffene mit Glücksspielen vor Problemen oder anderen negativen Emotionen zu fliehen versuchen. Häufig wird mehr Geld, als ihnen zur Verfügung steht, dafür eingesetzt. Die BZgA bietet ein umfangreiches Beratungsprogramm. (mit dpa)
(Alle Angaben ohne Gewähr)

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