Romantisches Dinner

Multikulturell ist New York schon immer gewesen. Foto: Edmund Gillon/Lower East Side Tenement Museum
New-York-Tipps Der Big Apple abseits der Trampelpfade

Allein im Restaurant zu essen, ist eher eine Strafe. Man kriegt einen Platz vorm Klo und guckt Löcher in die Luft. Doch es gibt ein Lokal, bei dem man auch solo ein romantisches Dinner erleben kann, ja, wo Begleitung fast stört. Dann könnte man vom Balkon im Foyer der Grand Central Station nicht mehr hemmungslos die beste Aussicht auf die schönste Bahnhofshalle der Welt genießen. Mit dem Burger ist man gut bedient, der schmeckt und ist erschwinglich. Niemand hat gesagt, dass NY ein billiges Pflaster ist. Jeder Schritt ein Dollar, pflegte mein Bruder zu sagen.

Michael Jordan’s Steakhouse:

Grand Central Station, 89 E 42nd St, West Balcony,

michaeljordansnyc.com

Das Kunstwerk: Zirkus im Museum

In seinem alten Zuhause hatte es einen Ehrenplatz. Wer ins Whitney Museum an der Upper East Side kam, konnte als erstes Kunststück den Zirkus von Alexander Calder bestaunen – und den Film dazu: Wie der Künstler seine Akrobaten, Löwen und Clowns, poetische Figuren aus Holz, Draht und Gummiband, mit dicken Fingern in Bewegung setzt. Am neuen Museumsstandort ist der Zirkus nicht mehr ganz so exponiert, zaubert jedoch noch immer jedem ein entzücktes Lächeln ins Gesicht.
Whitney Museum of American Art:

99 Gansevoort St

whitney.org/Collection/AlexanderCalder/8336195

Der Gottesdienst: Segnung der Elefanten

Man nennt sie auch die Unvollendete. 1892 wurde nahe der Columbia University der Grundstein für Saint John the Divine gelegt. Fertig ist die viertgrößte Kirche der Welt noch nicht. Dafür hat sie einen Altar von Keith Haring und den spektakulärsten Gottesdienst: Am Tag des Heiligen Franziskus werden alle Tiere gesegnet, ob Maus oder Elefant.

Cathedral Church of Saint John the Divine:

1047 Amsterdam Ave. Das „Feast of Saint Francis“ findet am 2. Oktober von 11 bis16 Uhr statt.

stjohndivine.org

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