Pinar Atalay wird bei RTL Nachrichten und Nachrichtenmagazin moderieren. Foto: dpa
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Weitere Sendung Pinar Atalay moderiert „RTL Aktuell“

Die frühere ARD-Mitarbeiterin bekommt eine weitere Aufgabe bei ihrem neuen Arbeitgeber. Mit Jan Hofer wird sie "RTL Direkt" moderieren

Die frühere ARD-Moderatorin Pinar Atalay wird nach ihrem Wechsel zu RTL auch die Nachrichtensendung „RTL Aktuell“ präsentieren. Die 43-jährige Journalistin ergänzt ab August die Moderationsriege um Chefmoderator Peter Kloeppel, wie der Sender am Freitag in Köln mitteilte. Ab Montag produziert RTL täglich zwei Ausgaben von „RTL Aktuell“: Zur bisherigen Sendung um 18 Uhr 45 kommt eine weitere um 16 Uhr 45.

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Bereits im Juni war bekannt geworden, dass Atalay die ARD-„Tagesthemen“ nach sieben Jahren verlässt und zum 1. August zu RTL wechselt. Dort soll sie unter anderem gemeinsam mit Kloeppel ein „Wahl-Triell“ präsentieren, bei dem am 29. August die Kanzlerkandidaten Olaf Scholz (SPD), Annalena Baerbock (Grüne) und Armin Laschet (CDU) aufeinandertreffen.

Ab dem Herbst moderiert Atalay zudem das neue Informationsformat „RTL Direkt“ am Spätabend im Wechsel mit dem ehemaligen „Tagesschau“-Chefsprecher Jan Hofer, das bereits am 16. August erstmals auf Sendung geht. Damit will der Kölner Sender den ARD-„Tagesthemen“ und dem ZDF-„heute-journal“ Konkurrenz machen.

Hofer will anderen Ton

Hofer will mit seiner „Tagesthemen“-Konkurrenz „RTL Direkt“ einen anderen Ton ins Fernsehen bringen. „Man kann Dinge nicht neu erfinden, das weiß ich auch, also Nachrichtensendungen, News-Shows haben eine gewisse Gesetzmäßigkeit, das ist ja klar. Aber wie man es macht, wie man die Leute anspricht und wen man anspricht, da gibt es eine große Bandbreite“, sagt Hofer im Podcast „GQ Nice am Stil“. Er hoffe, dass die neue Redaktion in Berlin „ohne Schere im Kopf“ arbeite. Hofer deutete aber auch Kritik an seinem neuen Arbeitgeber RTL an und lobt seinen alten Arbeitgeber ARD. „Das System der Auslandskorrespondenten, des wirklich umfassenden politischen Hintergrundes, der ist schon bei der ARD beheimatet. Aber wie gesagt, das kann sich ja ändern.“ Joachim Huber

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