Alles mit einem Blick. Die Oberfläche des neuen Chromecast verbindet Vorschläge der abonnierten Streamingdienste. Foto: Google
© Google

Streaming auch auf alten Fernsehern Mehr Überblick mit Googles neuem Chromecast

Mit Ultra-HD-Auflösung, Fernbedienung und Sprachsteuerung: Das bringt Googles neuer Chromecast-Stick.


Wer beim Streamen von Serien, Filmen, Dokus und Sport-Events erst einmal auf den Geschmack gekommen ist, abonniert mitunter gleich mehrere dieser Dienste. Wie praktisch wäre es da, wenn man auf einer Übersichtsseite die interessantesten Vorschläge all dieser Angebote auf einen Blick präsentiert bekäme, unabhängig davon, ob sie nun bei Amazon oder Netflix, bei ARD oder TV Now, bei Dazn oder Eurosport laufen. Diese Idee hat der runderneuerte Streaming-Dongle „Chromecast by Google TV“ aufgegriffen.

Der runderneuerte Stick macht auch jedem Fernseher mit HDMI-Anschluss ein Smart-TV-Gerät, das mitunter smarter ist als so manch neuer Fernseher. Die neue Version ist etwas größer als der Vorgänger, wurde technisch aber auch erheblich weiterentwickelt. Mit einem Preis von rund 68 Euro ist der neue Chromecast allerdings auch um einiges teurer als die Vorgänger.

Das Gerät streamt nun auch in 4K-Auflösung mit HDR. Zudem werden die Apps für die Streamingdienste und TV-Mediatheken (Sky Ticket fehlt bislang) auf dem Dongle selbst installiert. Anders als beim Vorgänger wird somit kein Smartphone, Tablet oder Computer zum Streamen benötigt – wobei auch das weiterhin möglich ist.

Ohne Smartphone, Tablet und Computer

Die zentrale Steuereinheit ist nun eine kleine, gut durchdachte Fernbedienung. Mit ihr lassen sich sämtliche Funktionen des Chromecast bedienen, auch die Lautstärke des Fernsehers lässt sich damit regeln und nicht einmal zum Ein- und Ausschalten wird die TV-Fernbedienung benötigt.

Praktisch an der Fernbedienung: Durch ein Mikrofon gehorcht Chromecast aufs Wort. Mittels Sprachbefehl lassen sich Apps öffnen oder durchsuchen. Die Spracherkennung kann zwischen verschiedenen Benutzern unterscheiden, um individuelle Empfehlungen abzugeben. Sinnvoll: Wer die Mikrofon-Funktion nicht mag, muss sie bei der Stick-Einrichtung nicht aktivieren.

Um alle Funktionen nutzen zu können, muss der Chromecast über das mitgelieferte Netzteil mit Strom versorgt werden. Speziell das An- und Ausschalten des Fernsehers funktioniert nicht, wenn als Stromversorgung den USB-Anschluss des TV-Geräts eingesetzt wird. Die Reihenfolge der Apps lässt sich übrigens ändern, in dem die Eingabetaste der Fernbedienung länger gedrückt wird.

Zur Startseite