Feuerwehrleute räumen in Inzell den Schnee vom Dach eines Hauses. Neuer Schnee ist bereits im Anmarsch. Foto: dpa
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Fast 14 Millionen Zuschauer bei ARD und ZDF Großes Interesse an TV-Specials zum Winterchaos

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Die Quoten für den "Brennpunkt" im Ersten und das "ZDF spezial" belegen die Anteilnahme der Menschen an der Situation im Alpenraum

Die Schneemassen ziehen die Zuschauermassen. Der „Brennpunkt“ am Donnerstag um 20 Uhr 15 im Ersten nach der „Tagesschau“ interessierte 7,64 Millionen Zuschauer, das über Teile ausgestrahlte „ZDF spezial“ nochmals 6,02 Millionen. Schon der „Brennpunkt“ am Mittwoch zum selben Thema hatte 7,92 Millionen Zuschauer vor die ARD-Schirme geholt. Die Sondersendungen im Ersten waren an beiden Tagen die meistgesehenen Programme im Fernsehen.

Es zeigt sich, dass das Winterchaos, vor allem im Süden Deutschlands, Menschen im ganzen Land zu Aufmerksamkeit, ja Anteilnahme herausfordert. Für die öffentlich-rechtlichen Sender, insbesondere die ARD, wird das eine Genugtuung sein. Im Netz wird unter #brennpunkt immer wieder kritisiert, dass das Erste sich bei seinen „Brennpunkten“ vornehmlich aufs Wetter konzentriere, dagegen nach den ausländerfeindlichen Vorfällen wie in Chemnitz darauf verzichtet werde. Je nach Entwicklung werden ARD und ZDF wieder mit Spezialsendungen zur besten Sendezeit auf die Situation im Alpenraum und im Osten Deutschlands eingehen.

Große Resonanz zum Auftakt der Handball-WM

Das große Interesse an der Berichterstattung im Zweiten ist sicherlich auch von der vorlaufenden Übertragung der Handball-WM angeschoben worden. 6,11 Millionen Zuschauer haben das erste WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Korea im frei empfangbaren Fernsehen seit rund sechs Jahren verfolgt. Bei der Übertragung der Partie Deutschland gegen Brasilien am Samstag um 18 Uhr kann das ZDF mit noch höheren Werten rechnen.

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„Nord bei Nordwest“ im Ersten im Anschluss an den „Brennpunkt“ konnte einen Rekord aufstellen: Die achte Episode der Krimireihe sahen 6,81 Millionen Zuschauer. Das ist der beste Wert seit dem Start von „Nord bei Nordwest“ im Jahr 2014. Joachim Huber

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