Immer mittwochs meldet sich Eckart von Hirschhausen um 19 Uhr 45 mit "Wissen vor acht - Erde". Foto: obs
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ARD vor acht muss nicht Blähung und Bauhaus sein Hirschhausen sorgt sich um den Planeten

Das Erste wird vor der "Tagesschau" um 20 Uhr ernsthaft: "Wissen vor acht - Erde" mit Eckart von Hirschhausen

Das Programm im Ersten vor der "Tagesschau" um 20 Uhr wirkte gerne wie ein Flickenteppich, noch dazu ohne jedes Bemühen um ein Muster. Nur drei Dinge standen fest: "Börse vor acht", die Dauerwerbesendung für den Aktienhandel, das Dauerleiden der Deutschen unter Blähungen und ihren unbändigen Drang, sich im "Bauhaus" die letzte Schraube zu besorgen. Die beiden letzten Informationen bekam der Zuschauer aus der Werbung - und dann kam die "Tagesschau". Gott sei Dank.

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In dieser Woche zeigt sich das Erste Deutsche Fernsehen ehrgeiziger. "Börse vor acht" wird von Montag bis Freitag durch "Wirtschaft vor acht" ersetzt, eine Art Volkshochschulkurs darüber, was das Wirtschaftsgeschehen ausmacht und die Börsenkurse treibt. Davor ist das Programm einfallsreicher. Um 19 Uhr 45 startet die Rubrik "Wissen vor acht", mal zum Menschen, mal zur Natur, mal zum Sport ausgerichtet.

["Wissen vor acht - Erde", ARD, Mittwoch, 19 Uhr 45]

Immer mittwochs kommt vielleicht das Glanzstück in diese Strecke: "Wissen vor acht – Erde“, vorerst mit 20 Ausgaben.

Eckart von Hirschhausen moderiert und präsentiert. In dem Format soll es um unseren Planeten, um die großen Zusammenhängen wie globalen Wetter- und Klimaphänomenen gehen. "Aber auch um die ganz kleinen, fast unsichtbaren Wunder, die sich jeden Tag im Mikrokosmos ereignen. Und alles Leben auf unserem Planeten hängt am Ende wieder mit uns selbst zusammen", wie es in der Pressemitteilung heißt.

Zuschauerinnen und Zuschauer sollten so eine neue Perspektive auf die Welt bekommen, in der wir leben und die wir schützen sollten.

Klimazwerg Deutschland?

In der Auftaktsendung geht es um den vermeintlichen Klimazwerg Deutschland. Das Land ist nur für weniger als 2 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen zuständig. Warum sollten wir trotzdem mit gutem Beispiel vorangehen? Nun, die Zahl trügt: Deutschland ist in Wirklichkeit einer der großen CO2-Verursacher. Warum das so ist, zeigt Eckart von Hirschhausen.

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