In dieser Luftaufnahme der US-Küstenwache sind zerstörte Häuser auf den Bahamas zu sehen. Foto: AFP PHOTO / US Coast Guard / Petty Officer 2nd Class Adam Stanton
© AFP PHOTO / US Coast Guard / Petty Officer 2nd Class Adam Stanton

„Dorian“ in Bildern So schwer verwüstete der Hurrikan die Bahamas

Auf den Bahamas hat der Hurrikan „Dorian“ schwere Zerstörung angerichtet. Mehrere Menschen kamen ums Leben. Die Katastrophe in Bildern.

Der Wirbelsturm hatte am Sonntag zuerst die Abaco-Inseln im Nordosten des Karibikstaates getroffen und dabei Windböen von fast 300 Kilometern pro Stunde entwickelt. Er gehörte damit zu den Hurrikans der gefährlichsten Kategorie fünf. Ein Video des Fernsehsenders CNN zeigt die Verwüstung auf Great Abaco Island.

In Freeport dokumentierte der Fotograf Tim Aylen, wie seine Tochter Julia ihren Hund durch das hüfthoch auf der Straße stehende Wasser trägt.

Bahamas, Freeport: Julia Aylen watet mit ihrem Hund durch hüfthohes Wasser auf einer überfluteten Straße. Sie ist die Tochter des Fotojournalisten Tim Aylen, dem Autor dieses Fotos. Foto: dpa/Tim Aylen Vergrößern
Bahamas, Freeport: Julia Aylen watet mit ihrem Hund durch hüfthohes Wasser auf einer überfluteten Straße. Sie ist die Tochter des Fotojournalisten Tim Aylen, dem Autor dieses Fotos. © dpa/Tim Aylen

Auf Satellitenbildern ist gut zu sehen, wie der Hurrikan lange über den Bahamas verharrt. In der Animation werden insgesamt 72 Stunden dargestellt.

Nachdem der Sturm über die Bahamas gezogen ist, hat er bereits Teile der Küste Floridas in Mitleidenschaft gezogen. Noch näher wird er den USA aber im Norden kommen. Die Infografik zeigt, dass "Dorian" am Mittwoch den Bundesstaat Georgia und am Freitag voraussichtlich North Carolina treffen wird.

So wird der weitere Verlauf des Hurrikans erwartet. Foto: AFP / Janis LATVELS / Laurence CHU / Jochen GEBAUER Vergrößern
So wird der weitere Verlauf des Hurrikans erwartet. © AFP / Janis LATVELS / Laurence CHU / Jochen GEBAUER

In Florida löste "Dorian" bereits Überschwemmungen von Straßen aus. In Küstenorten wie Jensen Beach schlugen die Wellen hoch.

An der Küste Floridas löste der Hurrikan Überflutungen aus, etwa in Jensen Beach. Foto: AFP / Adam DelGiudice Vergrößern
An der Küste Floridas löste der Hurrikan Überflutungen aus, etwa in Jensen Beach. © AFP / Adam DelGiudice

Nach den schweren Verwüstungen mit bislang sieben Toten auf den Bahamas hat sich Hurrikan "Dorian" am Mittwoch weiter auf die US-Ostküste zubewegt. Das US-Hurrikanzentrum (NHC) teilte mit, das Auge des Sturms werde in der Nacht zu Donnerstag (Ortszeit) "gefährlich nahe an der Ostküste Floridas und Georgias vorbeiziehen". Er soll sich dann bis Freitagmorgen nach Norden entlang der Küsten der Bundesstaaten South Carolina und North Carolina bewegen.

Zwar hatte "Dorian" zuletzt an Kraft verloren und wurde zu einem Sturm der Kategorie zwei herabgestuft, dennoch bleibe er gefährlich, warnte das NHC. Die Ausläufer des Hurrikans waren bereits am Dienstag in Florida zu spüren: Heftige Windböen und starke Regenfälle trafen den Bundesstaat. Am späten Vormittag erreichte "Dorian" noch immer Spitzengeschwindigkeiten von 175 Stundenkilometern und zog mit rund 13 Kilometern pro Stunden weiter. (mit AFP)

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