Der unglaubliche Trainer

Fußballtrainer Alex Ferguson brachte Manchester United zurück an die Spitze der Liga. Foto: picture alliance / Patrick Seege
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ALEX FERGUSON

In den 80ern war Manchester United eine Fußballmannschaft, deren große Tage mit George Best weit zurücklagen. Liverpool stand an der Spitze der Tabelle, pfui Teufel, Manchester schimpfte man einen Verliererverein. Bis Alex Ferguson 1986 kam. Ich dachte zuerst, okay, jetzt versucht sich ein Schotte als Trainer. Mit den Spielern, die er auf dem Feld aufstellte, hätte er eigentlich nicht gewinnen können. Es gab bessere in anderen Mannschaften. Doch er schaffte es, die Partien zu dominieren. Weil er seine Jungs motivieren konnte und die Fußballer, na ja, etwas Angst vor ihm hatten, oder sagen wir: Respekt. Für viele stellte er eine Vaterfigur dar, die man beeindrucken und von der man gemocht werden wollte. Obwohl er von Spielern damals unerhörte Dinge verlangte. Sie sollten sich gesund ernähren, und das in einer Zeit, als die meisten Profis abends im Pub soffen und rauchten. Es gibt die Geschichte von Ryan Giggs, der bei einem Teamkollegen abends auf einer Party eingeladen war. Ferguson fand das heraus, stürmte die Feier und karrte Giggs nach Hause. Ich verstehe seinen Anspruch: Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir alles geben. Dafür hat er seine Jungs wie eine Löwenmutter in Schutz genommen. Er war einer der ersten Trainer, die vor laufender Kamera „Fuck you“ sagten, wenn ein Reporter einen Spieler wegen seines schlechten Spiels angriff.

Rick Astley wurde 1987 mit dem Hit "Never Gonna Give You Up" berühmt. Im Juli ist sein neues Album "Beautiful Life" erschienen.

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