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Schnelle Küche – Die tägliche Rezeptkolumne Mapo Tofu

Felix Denk

Kleiner Aufwand, großer Genuss: Einfache Rezepttipps aus unserer Redaktion. In Teil 80 reisen wir in die schärfste Provinz Chinas.

Wer Tofu für einen geschmacklichen Langweiler hält, der hat noch kein "Mapo Tofu" probiert. Gut, Vegetarier werden mit dem Klassiker der scharfen chinesischen Sichuan-Küche nicht glücklich. Denn in den kommt Rinderhack und Hühnerbrühe, aber beides bereitet nur die Bühne für den Tofu. Am besten nimmt man eine eher feste Sorte, damit der Tofu beim Kochen nicht auseinanderfällt. Außerdem sorgt er für im Zusammenspiel mit dem Hack für einen schönen Kontrast in der Konsistenz.

Lieber doch kein Fleisch? Es gibt auch eine vegetarische Variante – das Mala Tofu. Zu scharf? Die Japaner haben ihre eigene, sehr viel mildere Version erfunden – das Mabodon mit Misopaste statt des scharfen Chilizeugs aus China. Was alle gemeinsam haben: Es geht ruckzuck und macht mindestens so glücklich wie ein dampfender Teller Spaghetti Bolognese. 

REZEPT

Zutaten (für 4 Personen)

400 g fester Tofu 
3 Frühlingszwiebeln
250 g Rinderhack
3 EL Chili-Bohnenpaste
2 EL Schwarze-Bohnen-Sauce (Asialaden)
1 TL Chiliöl
200 ml Hühnerbrühe
2 TL Zucker
3 EL Sojasauce
2 EL Kartoffelmehl
1 TL Sichuan-Pfefferkörner

Zubereitung

Öl in der Pfanne oder im Wok erhitzen, Hack zugeben und bei scharfer Hitze knusprig braten. Hitze etwas herunterdrehen und Chili-Bohnenpaste und Schwarze-Bohnen-Sauce zugeben, dann mit Hühnerbrühe aufgießen. Kurz simmern lassen.

Vorsichtig den Tofu zugeben. Fünf Minuten kochen lassen, dann die gehackten Frühlingszwiebeln, den Zucker, die Sojasauce und das Chiliöl zufügen.

Das Kartoffelmehl in ein wenig kaltem Wasser auflösen und unter ständigem Rühren in die Pfanne geben. Es lässt die Sauce andicken. Zum Schluss die Sichuan-Pfefferkörner mörsern und über das Gericht streuen. Dazu passt eine Schale Jasminreis.

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