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Schnelle Küche - Die tägliche Rezeptkolumne Der Superstar unter den Sandwiches: "The Elvis"

Felix Denk

Kleiner Aufwand, großer Genuss: Einfache Rezepttipps aus unserer Redaktion. Be bop a lula - in Teil 49 essen wir wie der King.

Um den „Elvis“, einem Superstar unter den Sandwiches, kreisen zwei Kontroversen. Unstrittig ist, dass der Toast mit Erdnussbutter und Banane zu den bevorzugen Snacks gehörte, mit denen sich der King of Rock 'n Roll in Graceland verlustierte. Offen hingegen ist die Frage, ob die Bananen säuberlich geschnitten waren oder vorher zu einem Mus zerdrückt wurden. Ebenso, ob knuspriger Speck draufkommt oder nicht. In manchen Kochbüchern, die sich Elvis Presley posthum kulinarisch nähern, steht das so drin. Aus den zeitgenössischen Quellen geht es nicht eindeutig hervor.

Nachdem Presley ja schon mal den Fernseher mit dem Colt ausgeschossen haben soll, also im Überschwang eher zur Unvernunft tendierte, wäre es durchaus möglich, dass er nichts dagegen hatte, auch noch paar hundert Kalorien per Toast mitzunehmen. Der Hunger quälte den King bekanntlich ganz ungemein, auch wenn die Blue Suede Shoes schon drückten.  

Wem nach ein bisschen mehr geschmacklichem Be bop a lula ist: Die süßscharfe Sriracha Chilisauce (gibt’s im Asialaden) verleiht dem „Elvis“ noch einen extra Twist.

REZEPT

Zutaten (eigentlich für 2 Personen)

4 Scheiben Toast oder Sauerteigbrot

Erdnussbutter

2 Bananen

Butter

 

Zubereitung

Das Brot leicht antoasten, dann eine Seite mit Erdnussbutter beschmieren und die Banane, geschnitten oder mit der Gabel zerdrückt, auf die Erdnussbutter geben. Die andere Brothälfte drauflegen und in einer Pfanne mit etwas Butter auf mittlerer Hitze von beiden Seiten ausbacken.

Am besten schmeckt der „Elvis“ mit weichen, etwas braunen Bananen, die schon leicht matschig sind. Wer die „Reife“ etwas beschleunigen will, kann die Bananen für 15 Minuten bei 150 Grad in den Ofen legen.

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