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DIVERSITY Konferenz „Wir wollen Integration durch Normalität“ – Franziska Giffey eröffnet die DIVERSITY 2018 in Berlin

Die DIVERSITY 2018, veranstaltet von Tagesspiegel und Charta der Vielfalt, begann am Donnerstagmorgen, den 22. November 2018, mit einem Weckruf der Bundesministerin für Familie, Frauen, Senioren und Jugend, Franziska Giffey, an die rund 420 versammelten Teilnehmer_innen im Allianz Forum am Pariser Platz als auch an die Gesellschaft im Allgemeinen.

Zum Auftakt der größten deutschsprachigen Konferenz für Vielfalt in der Arbeitswelt erklärt Giffey in ihrer Keynote: „Jede und jeder einzelne ist das, was sie oder er ist, nicht das, was ihnen zugeschrieben wird“. Das Thema der Konferenz interpretiert die Ministerin vor dem Hintergrund ihrer politischen Vergangenheit als Bürgermeisterin von Berlin-Neukölln, die sich u.a. mit Bildung und Chancengleichheit auseinandersetzte. „Es sind alles unsere Kinder. Die sind hier geboren und in Berlin aufgewachsen. Und unser Job ist es, dass jedes einzelne Kind seinen Weg machen kann, egal wo die Wiege der Eltern stand“, so ihr deutlicher Appell. Sie tritt dafür ein, dass die soziale Herkunft als eine essentielle Vielfaltsdimension mitgedacht und geschätzt wird.

„Von Alter über geschlechtliche Identität bis hin zu Religion oder kulturellem Background: Wie wichtig Vielfalt in all ihren Ausprägungen für Arbeitswelt und Gesellschaft geworden ist, bemerken wir an der stetig wachsenden Aufmerksamkeit für das Thema seit der ersten DIVERSITY im Jahre 2012: So ist alleine im Vergleich zum letzten Jahr die Zahl der Teilnehmenden um rund 50 Prozent gestiegen. Wir freuen uns sehr, dass Diversität inzwischen immer mehr ein Querschnittsthema in der Arbeitswelt ist und zur Unternehmenskultur gehört“, so Aletta Gräfin von Hardenberg, Geschäftsführerin, Charta der Vielfalt e.V.

Noch bis Freitag Abend bietet die DIVERSITY 2018 ein umfangreiches Programm bestehend aus Workshops und Keynotes u.a. von Annette Widmann-Mauz, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, und Prof. Dr. Naika Foroutan, Direktorin des Berliner Instituts für Integrations- und Migrationsforschung (BIM).

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