Ein Auto fährt an einem Schild mit Aufschrift "CO2" vorbei. Foto: Julian Stratenschulte / dpa
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Update Der Klimapodcast Gradmesser "Mit Fakten dringt man gerade kaum durch"

Die CO2-Preis-Debatte verläuft sehr verquer: Wie die Politik aktuell beim Klimaschutz eine echte Chance vergibt. Mehr dazu im Podcast.

Wer Müll produziert, darf den nicht einfach auf die Straße werfen, sondern zahlt Gebühren, damit die Müllabfuhr ihn entsorgt. So ähnlich funktioniert das Prinzip beim CO2-Preis: Wer das Treibhausgas in die Atmosphäre ausstößt, sei es über Auto oder Heizung, der muss für den "Dreck" in der Luft zahlen.

Dass klimaschädliches Verhalten etwas kosten muss, dem würde theoretisch niemand widersprechen, doch in der Praxis nimmt die Debatte über den CO2-Preis in Deutschland verquere Züge an. "Im Moment dringt man da mit Fakten wenig durch", sagt Brigitte Knopf, Generalsekretärin des Berliner Thinktanks MCC und Vizevorsitzende des Expertenrates für Klimafragen.

Im Gradmesser klärt sie außerdem über die größten Irrtümer in der aktuellen Debatte über den CO2-Preis auf, und die Physikerin sagt, wie mit Hilfe des Steuerungsinstruments auch sozialer Ausgleich geschaffen werden kann.

Weitere Themen in dieser Podcastfolge sind die verheerende Dürre in Madagaskar durch die Klimakrise sowie die trockenen Böden in Berlin und Brandenburg.

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Weitere Folgen des Gradmessers können Sie auch direkt hier hören:

Folge 4 mit Tagesspiegel-Energieexperte Jakob Schlandt

Folge 3 mit Verkehrsexpertin Katrin Dziekan

Folge 2 mit Autorin Annika Joeres

Folge 1 mit Energieökonomin Claudia Kemfert

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