"Fridays for Future" hat sich in Berlin bereits etabliert. Jetzt kommen die Comedians. Foto: imago images/Future Image
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Berliner Comedy-Autorin zur Klimakrise „Humor kann uns helfen, die Welt zu retten“

Das „Comedy for Future“-Festival will ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen. Was eine Bombe und Späti-Bier damit zu tun haben, erklärt Christina Schlag im Checkpoint-Podcast.

Garantiert schreiend komisch und definitiv frei von erhobenen Zeigefingern - das verspricht das weltweit erste „Comedy for Future“-Festival, das von Donnerstag bis Sonntag im Berliner Schillertheater stattfindet und ein Zeichen für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung setzen will. Mit dabei sind u.a. Eckart von Hirschhausen, Atze Schröder, Bodo Wartke, Lisa Feller, Shahak Shapira und Comedy-Autorin Christina Schlag vom Satire-Format „Browser Ballett“.

„Durchs Lachen bekommt man einen anderen Zugang zu den Zuhörenden und befreit sie so ein bisschen von ihrer Verantwortung. Man nimmt einem schwierigen Thema die Gravität, sodass Leute nicht gleich das Bedürfnis haben, wegzulaufen, sondern sich vielleicht auch mal neue Gedanken machen und Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten“, sagt Schlag in der neuen Folge des Tagesspiegel-Podcasts „Berliner & Pfannkuchen“. Und weiter: „Insofern denke ich, dass uns Humor schon helfen kann, die Welt zu retten.“

Eine Geschichte, die vielleicht den ein oder anderen zum Nachdenken anregt, liefert Schlag gleich mit. Mit dabei: Eine Bombe, ein Späti-Bier, Kaminfeuer, ein jaulender Teenager und ein Politiker mit Schnappschussallüren - zu hören im Podcast.

Außerdem Thema: Deutschlands erstes Katastrophensimulationszentrum (SIRIOS), das am Mittwoch offiziell in Berlin eröffnet wurde. Prof. Dr. Manfred Hauswirth, Sprecher des neuen Instituts, erklärt im Podcast, warum Berlin der ideale Standort für die Erprobung von Krisensituationen ist. „Berlin ist keine Katastrophenstadt per se“, sagt Hauswirth.

Aber: Extremwetterlagen, Terrorakte, Großveranstaltungen und der Ausfall kritischer Infrastruktur beträfen Berlin gerade wegen seiner Größe und Stellung als Hauptstadt besonders: „Wenn wir uns nur einmal einen ganz normalen Tag in Berlin vor Augen führen: da gibt es mehrere Kleindemonstrationen, ein Kiezfest hier, Kulturfest da oder einen Weihnachtsmarkt – diese hohe Dichte an Ereignissen mit vielen Menschen auf engem Raum, die es gegenüber Risiken und Gefahren zu schützen gilt, macht Berlin schon außergewöhnlich.“

(Sprach-)Nachrichten aus der Hauptstadt: Das Team vom „Tagesspiegel Checkpoint” empfängt im Podcast „Berliner & Pfannkuchen“ jede Woche dreimal drei. Von Politikerinnen, Nachbarn, Kreativen, Originalen - und von Ihnen. Das etwas andere News-Update aus und mit Berlin. Montags, mittwochs und freitags, pünktlich zum Feierabend. Mit Ann-Kathrin Hipp, Lorenz Maroldt und Anke Myrrhe. Redaktion: Joana Voss. Produktion: Andreas Deyle/der Apparat. Musik: Anke Myrrhe. Recherche: Lotte Buschenhagen. Die Folgen gibt es auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.

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