Bild des Grauens: 2016 starben auf dem Breitscheidplatz viele Menschen bei einem Anschlag. Foto: REUTERS
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Zwei Jahre nach Anschlag Senat testet Sicherheitskonzept auf Breitscheidplatz

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Schwerlastmetallpoller, Stahlgitterkörbe und Straßensperren: Eine Projektgruppe hat Sicherungsmaßnahmen für den Weihnachtsmarkt erarbeitet.

Zwei Jahre nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin testet die Hauptstadt ein neues Sicherheitskonzept zum Schutz vor Attentaten mit Lastwagen. Wie die Senatsverwaltung für Inneres am Mittwoch mitteilte, steht der bei dem Attentat vom 19. Dezember 2016 getroffene Breitscheidplatz in diesem Jahr im Zentrum des Pilotprojekts. Die neuen Sicherungsmaßnahmen wurden von einer nach dem Anschlag eingerichteten Projektgruppe erarbeitet.

Im Mittelpunkt des Konzepts stehen den Angaben zufolge verschiedene aufeinander abgestimmte Sperrmittel wie Schwerlastmetallpoller, Stahlgitterkörbe mit sandgefüllten Riesensäcken und Stahlsockel mit Beton. Sie sollen ein Durchbrechen mit einem Lastwagen unmöglich machen. Zudem werden in den Straßen entlang des Weihnachtsmarkts die an den Breitscheidplatz angrenzenden Fahrspuren gesperrt. Ausgenommen sind Busse, Lieferfahrzeuge und Radfahrer.

Der Weihnachtsmarkt eröffnet am 26. November. Die Sicherungsmaßnahmen und Spursperrungen werden aber schon während der Aufbauphase ab dem 19. November hochgefahren. Der Islamist Anis Amri war mit einem gestohlenen Lastwagen in den gut besuchten Weihnachtsmarkt gefahren und tötete dabei elf Menschen sowie den Fahrer des Lastwagens. (AFP)

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