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So war es letztes Jahr: Gemeinsame Sache 2020 auf dem Leon-Jessel-Platz. Foto: Cay Dobberke
© Cay Dobberke

Zusammen für unsere Stadt Freiwilligentage „Gemeinsame Sache“ laden alle Berliner zum Mitmachen ein

Zusammen mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband lädt der Tagesspiegel zur „Gemeinsamen Sache“: Auf einer Aktionskarte finden Sie Initiativen in Ihrem Kiez.

Beim Blick auf die Aktionskarte kann man sich schon jetzt verlieren in der Vielfalt der Angebote. Eine kleine Reise durch das Stadtgebiet, von Punkt zu Punkt. Jeder dieser Punkte steht für eine angebotene Aktion, für die noch Freiwillige gesucht werden. Ein Stadtplan des solidarischen Zusammenhalts und einer aktiven Zivilgesellschaft.

Die „Gemeinsame Sache“, sagt der Regierende Bürgermeister Michael Müller, „setzt ein starkes Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein solidarisches Miteinander in unserer Stadt“. Michael Müller ist der Schirmherr der diesjährigen Freiwilligentage vom 10. bis 19. September. Welches Gemeinschaftsgefühl es dabei zu erleben gibt, kennt der Regierende Bürgermeister aus eigener Erfahrung bei einer Aktion in seinem Heimatbezirk Tempelhof.

Der Tagesspiegel, der die „Gemeinsame Sache“ zusammen mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband organisiert, möchte seine Leserinnen und Leser zur Teilnahme einladen. Machen Sie selber unter www.gemeinsamesache.berlin/aktionskarte die Reise durch die Stadt oder Ihren Bezirk und schauen, welche Aktion Ihnen besonders zusagt. Egal, wofür sie sich entscheiden, Sie können sicher sein, dass Sie dort willkommen sind. Falls Sie Lust haben, können Sie natürlich auch kontinuierlich bei diesen Initiativen oder Projekten mitmachen.

Die „Gemeinsame Sache“ ist über die Jahre zu einer Institution geworden, die die Vielfältigkeit des ehrenamtlichen Einsatzes zeigt. 2020 gab es trotz Corona-Pandemie nahezu 340 angemeldete Aktionen in allen Bezirken. Die Corona-Krise hat entgegen aller Erwartung dem freiwilligen Engagement sogar einen Schub gegeben. Die enorme Hilfsbereitschaft und Solidarität hat die Belastung für ältere, kranke, isolierte und Pflegebedürftige Menschen erträglicher gemacht.

Wir möchten Ihnen die Teilnahme an der „Gemeinsamen Sache“ noch erleichtern. Deshalb werden wir Ihnen bis zum Start der Aktionstage jeden Tag ganz unterschiedliche Initiativen und Projekte vorstellen. Sie werden über Start-ups lesen, die für jedes verkaufte Produkt den Gegenwert spenden und bei der Berliner Tafel helfen, oder ein Kiezprojekt kennenlernen, dass Jugendliche und Polizisten näherbringt – damit kein Stress auf der Straße herrscht, sondern Freundschaften wachsen.

Sie werden über ein inklusives Orchester lesen, wo alle im gleichen Takt spielen, ungeachtet etwaiger Behinderungen oder einem Projekt näherkommen, wo Mädchen und junge Frauen digitale Selbstverteidigung gegen Gewalt und Mobbing im Netz lernen. Und natürlich werden wir dann auch ausführlich während der Freiwilligentage über die Aktionen in allen Stadtteilen berichten.

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„Berlin hat gezeigt, dass Menschen in Krisensituationen zusammenstehen“, sagt der Regierende Bürgermeister mit Blick auf die Herausforderung durch die Corona-Pandemie: „Es gibt unzählige Menschen, die trotz eigener Sorgen ohne großen Aufhebens für Andere da sind.“ Gerade in diesem Jahr, in dem Berlin den Titel einer „Europäischen Freiwilligenhauptstadt“ trägt, werden deshalb die Freiwilligentage zu einer ganz besonderen Demonstration der engagierten Zivilgesellschaft. Sie reagiert auf Missstände im Kiez, sie packt in vermüllten Grünanlagen an und sie hilft bei neuen Problemen so schnell, wie es keine noch so motivierte Verwaltung leisten kann.

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Die Freiwilligentage „Gemeinsame Sache“ sind deshalb auch eine Mahnung an die politisch Verantwortlichen, eine Kultur des Mitmachens und sich Einbringens zu erleichtern und zu fördern. „Ein großes Dankeschön für alles, was Sie dieser Stadt mit Ihrem Engagement geben“, gibt Michael Müller den Engagierten mit auf die Aktionstage.

Alle Texte finden Sie online unter: tagesspiegel.de/gemeinsame-sache-2021

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