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Im großen Zuschauersaal des Admiralspalasts in Berlin-Mitte. Foto: Thilo Rückeis
© Thilo Rückeis

Weltpremiere von „Berlin. Berlin“ Goldene-Zwanziger-Show startet im Admiralspalast

Im Admiralspalast startet im Dezember eine neue Show. Die soll an die goldenen Zwanziger erinnern. Was Besucher dort erwartet.

Es liegt ja irgendwie in der Luft, dass in dem vor der Tür stehenden Jahr 2020 an die sprichwörtlichen goldenen Zwanziger des vorigen Jahrhunderts erinnert wird. Stoff gibt es genug, Ideen auch, die Doppelgängerinnen von Marlene Dietrich oder Josephine Baker warten schon hinter dem Glitzervorhang vom Admiralspalast: Der Tanz auf dem Vulkan startet am 19. Dezember als große Show „Berlin. Berlin“ zur Weltpremiere im Admiralspalast am Bahnhof Friedrichstraße und gastiert ab 7. Januar in München, dann in Köln, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart.

Eine Welt ohne Grenzen

[Karten unter Tel. 01806-101011 sowie unter www.berlinberlin-show.com, www.tickets-direkt.de und bei allen bekannten Vorverkaufssstellen]

In Berlins Admiralspalast soll ein attraktiv inszenierter Purzelbaum rückwärts die Goldenen Zwanziger wieder aufleben lassen, eine Zeitenwende nach dem verlorenen Krieg, „eine Welt, in der alles möglich war und in der es keine Grenzen gab“, sagt Autor und Regisseur Christoph Biermeier, der verspricht, „das Lebensgefühl der 20er Jahre mit großer Wirkungskraft“ an das Publikum weiter zu geben. Geübt hat er schon – als Regisseur der Story der Comedian Harmonists, die auch im einstigen Metropoltheater den kleinen grünen Kaktus zum Leben erwecken.

Mit der Show kehrt die Revue-Tradition an den Ort zurück, an dem einst Geschichte geschrieben wurde – im Admiralspalast. Dies sei eine Verpflichtung, sagen die Macher von der BB-Promotion. Im ausgehenden 19. Jahrhundert als Tummelplatz städtischen Lebens mit Badetempel, Eislaufanlage und Restaurants konzipiert, entwickelte sich das Haus nach seinem Umbau 1923 zum Show- und Vergnügungspalast.

Das heutige Publikum soll nun die Nachkriegsepoche neu erleben, hören, sehen und schmecken. Vielleicht entdeckt mancher sogar Ähnlichkeiten mit der heutigen Zeit, der Nach-WendeGoldgräberstimmung, und vielleicht erleben wir die Geburt einer neuen Josephine Baker – mit Bananen um die Hüfte.

Eine Dame ist unvergessen einmalig. Auch sie singt sich, mit Hosenanzug, Zigarette und Zylinder, durch die Twenties und ist von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt: Marlene Dietrich.

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