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Feuerwehr im Einsatz. (Symbolbild) Foto: Thilo Rückeis
© Thilo Rückeis

Update Wegen Wasserschaden Feuerwehr evakuiert Hochhaus in Berlin-Mitte

Rund 200 Menschen mussten am Samstagabend ihre Wohnung in der Leipziger Straße verlassen. Ursache war ein Wasserschaden in einem Hochhaus.

Hunderte Menschen mussten wegen einer defekten Wasserleitung ihre Wohnungen in einem Berliner Hochhaus verlassen. Ein herausgebrochenes Ventil habe am Samstagabend zu einem erheblichen Wasserschaden im elften Stock des 20-geschössigen Hochhauses in der Leipziger Straße geführt, teilte ein Sprecher der Feuerwehr am Sonntag mit. Zeitweise habe man von außen beobachten können, wie Wasser die Fassade des Gebäudes heruntergelaufen sei.

Das zuständige Bezirksamt Mitte entschied demnach aus Sicherheitsgründen, das Gebäude zu räumen. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr brachten den Angaben zufolge bis zum frühen Sonntagmorgen rund 200 Menschen in Sicherheit.

Insgesamt sollen in dem Haus etwa 300 Menschen wohnen. Polizei und Feuerwehr waren nach den Angaben vom Sonntag mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort.

Die Bewohner seien mit Unterstützung der Berliner Verkehrsbetriebe zum ehemaligen Flughafen Tegel gebracht worden, wo sie unter anderem in Hotels untergekommen seien, hieß es von der Feuerwehr.

Ein Sprecher der zuständigen kommunalen Wohnungsgesellschaft WBM teilte mit, die meisten Betroffenen seien im Terminal A in Tegel untergekommen, hier habe der Senat geholfen. Dort befinden sich das Ankunftszentrum für Ukraine-Flüchtlinge und eine Notunterkunft.

Die WBM stehe mit den Mieterinnen und Mietern in Kontakt, so der Sprecher weiter. „Wir unterstützen, wo wir können. Wir befinden uns in enger Abstimmung mit dem Bezirksamt Berlin-Mitte.“ Als nächstes werde der Gesamtschaden des Wohnhauses begutachtet. „Daraus leiten sich dann die nächsten Schritte ab.“

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Die Behebung der Havarie werde vermutlich rund eine Woche dauern, sagte der für Facility Management zuständige Bezirksstadtrat in Berlin-Mitte, Ephraim Gothe, dem RBB.

„Ich will den Teufel auch nicht an die Wand malen, dass das viel länger als eine Woche dauert, aber eine Woche wird es bestimmt sein.“ Dem „Berliner Kurier“ sagte Gothe, dass bei dem Einsatz wegen der Gefahr von Kurzschlüssen der Strom abgeschaltet worden sei. (dpa)

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