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Mit einer Marketing-Aktion rund um das Thema Hanf testet die BVG derzeit die gesellschaftliche Akzeptanz rund um die ikonische Pflanze. Foto: Fabian Sommer/dpa
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Was haben die denn geraucht? Berliner Verkehrsbetriebe werben mit Hanfticket für mehr Gelassenheit in der Weihnachtszeit

Für etwas Entspannung in der Vorweihnachtszeit: Den neuen Marketing-Gag der BVG kann man zwar nicht rauchen, anknabbern aber schon. Eine Glosse.

Wir haben uns hier ja schon öfter gefragt: Was rauchen die eigentlich bei der BVG? Marketing-Gags mit Bumerang-Effekt haben dort Tradition, denken wir nur an den legendären YouTube-Hit „Is’ mir egal“, der in Berlin weltberühmt wurde; draußen in Sasbachwalden und Zittau haben sie damals vermutlich ernsthaft erwogen, sich von der Hauptstadt loszusagen.

Kann sein, nein, ist ganz sicher, dass das jetzt auch wieder so sein wird. Denn die BVG bringt vor Weihnachten ein neues Ticket auf den Markt: Mit Hanföl imprägniert und zum Aufessen. Ja klar, wir haben das auch nicht geglaubt und an Postillon, Böhmermann und ähnliche Scherzkeksbäcker gedacht – aber es ist offenbar echt, vom 13. bis 17. Dezember limitiert zu haben in den Kundencentern.

Es gibt auch wieder ein lustiges Video dazu, in dem betont klargestellt wird, dass das Hanföl nur beruhigend wirke, und dass Kiffen auf dem Bahnsteig nach wie vor verboten sei. Wichtig ist auch, dass niemand dieses Ticket gerade dann aufessen sollte, wenn Kontrolleure Stress machen, sondern erst nach der Kontrolle.

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Und wer es nicht runterschlucken mag, der weiß vielleicht, dass Kenner aus Ticketkarton gern Filter für Joints bauen, eine interessante Mischung. Den Verdacht, das habe die BVG–Macher inspiriert, weisen wir aber empört zurück.

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