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Fahnen von Bündnis 90/Die Grünen wehen im Wind. Foto: dpa
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Vorstandswahl im Dezember Rennen um neue Doppelspitze bei den Berliner Grünen

Ende der Woche wollen die Berliner Grünen die Kandidaten für den neuen Landesvorsitz bekannt geben. Drei Namen kursieren jedoch schon. 

Die Bewerbungsfrist um den neuen Landesvorsitz der Berliner Grünen ist am Sonntag zu Ende gegangen. Zwar können sich Kandidat:innen laut Satzung auch noch bis zum Parteitag (12. Dezember) bewerben, als sehr wahrscheinlich gilt das aber nicht. 

Auch wenn die Partei die Bewerber:innen erst Ende der Woche bekannt geben will, kursieren bereits drei Namen. Sicher ist, dass es wieder eine quotierte Doppelspitze geben wird, wie Sprecher Markus Kamrad sagte. Das bedeutet entweder eine Frau und ein Mann oder zwei Frauen. 

Innerhalb der Partei gilt Philmon Ghirmai als gesetzt für den männlichen Part. Der 37-Jährige ist geboren und aufgewachsen in Thübingen, wird dem linken Parteiflügel zugerechnet und will sich für ein diverses Berlin starkmachen. 

Für viele marginalisierte Gruppen sei Berlin das Versprechen, „nicht jeden Tag der Gefahr unverhohlener Diskriminierung ausgesetzt zu sein (...)“, schreibt der Neuköllner in seinem Bewerbungsbrief. „Als Schwarzer Mensch oder Person of Color ist es in Deutschland keine Selbstverständlichkeit, an einem Ort zu leben, wo Diversität die Regel und nicht die Ausnahme ist (...).“

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Um den zweiten Posten im Führungsduo kämpfen unter anderem Susanne Mertens, Kreisvorsitzende der Grünen in Steglitz-Zehlendorf, und Anja Engelmohr, Mitglied im Landesvorstand und seit den 1990er Jahren in der Partei. Engelmohr war für die Grünen in Arbeitsgemeinschaften auf Bundes- und Landesebene aktiv. Sie deckt die Themen Klimaschutz, Umwelt, Wohnen und Wirtschaft ab

Susanne Mertens kommt beruflich aus dem Bereich Unternehmensführung, Finanzen, Controlling; sie ist Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Schule; ihre politischen Schwerpunkte liegen nach eigenen Angaben in Bildung, Finanzen und Luftverkehr.

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