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Sechs Clubs sollen bei dem Pilotprojekt mitmachen, darunter das Kitkat, die Renate und das SO36 in Kreuzberg. Foto: Sophia Kembowski/dpa
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Vorher geht’s zum PCR-Test Berlin will sechs Clubs für Pilotprojekt öffnen

2000 Leute, sechs Clubs, ein Wochenende: Ein Projekt soll wissenschaftlich begleitet untersuchen, ob und wie Partys in der Pandemie sicher möglich sein können.

Mehrere Clubs in Berlin sollen für ein Pilotprojekt wieder drinnen öffnen dürfen - die Gäste sollen vorab zum PCR-Test. Das Projekt solle unter wissenschaftlicher Begleitung der Charité aufzeigen, ob und wie Tanzveranstaltungen in Clubs „auch unter pandemischen Bedingungen in Zukunft sicher möglich sein können“, teilte die Senatskulturverwaltung am Freitag mit.

Den Angaben zufolge nehmen die Clubs Crack Bellmer, Festsaal Kreuzberg, Kitkat, Metropol, Salon zur Wilden Renate und SO36 an dem Projekt teil. Dieses soll von Freitagabend bis Sonntagmittag laufen (6. bis 8. August). Rund 2000 Besucherinnen und Besucher werden zugelassen. Sie sollen vorab mit PCR- anstelle von Schnelltests auf das Coronavirus untersucht werden.

Dabei soll zum Beispiel nicht unterschieden werden, ob Menschen schon geimpft sind. Alle müssten die vorgeschlagene Teststrategie durchlaufen, hieß es in der Mitteilung. Berlin hatte bereits im März ein Pilotprojekt für die Kultur aufgelegt. Damals spielten etwa die Philharmoniker trotz Lockdowns vor rund 1000 Menschen.

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Anders als in Konzerthäusern und Theatern seien bei einer Clubnacht weder Abstandsregeln noch eine Maskenpflicht umsetzbar, teilte die Senatsverwaltung mit. Deswegen sei die „Generierung einer temporären SARS-CoV-2-freien Kohorte“ für 48 Stunden der wichtigste Baustein der Pilotveranstaltung. Wer mitmacht, soll einige Stunden vor Projektbeginn und einige Tage danach getestet werden. (dpa)

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