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Die Polizei ist immer wieder vor dem Columbiabad in Neukölln präsent. Foto: imago / A. Friedrichs
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Verstoß gegen Versammlungsgesetz NPD-Nachwuchs zündet Pyrotechnik vor Columbiabad in Berlin-Neukölln

Die rechtsextreme Jugendorganisation hatte ihre Kundgebung nicht angemeldet. Nun ermittelt der Staatsschutz.

Zehn maskierte Menschen haben am Mittwochvormittag vor dem Eingang des Sommerbades am Columbiadamm in Neukölln Pyrotechnik gezündet und Banner gezeigt. Wie die Polizei Berlin am Donnerstag mitteilte, handelt es sich bei ihnen um Anhänger einer rechtsextremen Jugendorganisation.

Auf ihrem Telegram-Kanal veröffentlichten die Jungen Nationalisten, die Nachwuchsorganisation der NPD, ein Bild der Aktion und eines Banners. Darauf fordern sie eine "Massenabschiebung".

Laut Polizei hat die Gruppierung mit ihrer Aktion gegen das Versammlungsgesetz verstoßen, da die Versammlung nicht vorab angemeldet worden war.

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Zivile Einsatzkräfte der Polizei Berlin konnten zwei Menschen der flüchtenden Gruppe festhalten. Bei den zwei Männern handelt es sich um einen 25-Jährigen und einen 28-Jährigen. Dem Rest der Gruppe gelang die Flucht mit einem Auto. Nun ermittelt der Staatsschutz.

Im Columbiabad hatte es zuletzt immer wieder Ausschreitungen gegeben. (dpa, Tsp)

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