Übungsstunde bei der Jugendfeuerwehr. Foto: doris spiekermann-klaas
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Verdacht auf strafbares Fehlverhalten Leiter der Berliner Jugendfeuerwehr ist zurückgetreten

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Die Branddirektion veranlasste außerdem ein Dienstverbot für den Landesjugendfeuerwehrwart. Zu den konkreten Vorwürfen schweigt sie jedoch.

Der langjährige Leiter der Berliner Jugendfeuerwehr ist am Dienstag wegen des Verdachts auf ein strafbares Fehlverhalten zurückgetreten. Da er als Landesjugendfeuerwehrwart auch hauptberuflich bei der Berliner Wehr tätig ist, veranlasste die zuständige Branddirektion zugleich ein „Verbot der Dienstausübung“, wie es in einer gestern veröffentlichten Presseerklärung heißt. Dem Vernehmen nach soll es sich um schwere Vorwürfe handeln. Der Beschuldigte erklärte dazu am Dienstag in einem BZ-Bericht, die Vorwürfe seien für ihn nicht nachvollziehbar.

Keine gesicherten Informationen

Auf welche Vergehen sich der Verdacht konkret bezieht, war bislang nicht gesichert in Erfahrung zu bringen. Bei der Polizei gibt es noch kein Ermittlungsverfahren, die Staatsanwaltschaft war bis zum späten Abend nicht erreichbar. Die Feuerwehr sprach lediglich von einem „möglichen strafbaren Fehlverhalten mit Bezug zur Tätigkeit als Jugendfeuerwehrwart“.

Man nehme dies sehr ernst und prüfe weitere Schritte. Hierzu zählten insbesondere „die Unterstützung und Betreuung von betroffenen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr durch Experten“, heißt es. Weitere Spekulationen würden sich verbieten, solange die Hintergründe nicht restlos geklärt seien.

In der Berliner Jugendfeuerwehr sind rund 1000 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren aktiv. Ihre Leiter sind ehrenamtlich tätig.

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