Unter Segel sitzen. Die Aussicht auf der Spree-Arche ist grandios. Foto: Dirk Laessig
© Dirk Laessig

Veranstaltungsschiff in Friedrichshagen „Spreearche“ weiterhin geöffnet – trotz Bericht des Bezirksamtes

In einem Schlussbericht schreibt das Bezirksamt Treptow-Köpenick, der Veranstaltungsort müsse schließen. Doch Eventmanager Fabian Friedrich verneint dies.

Die Spreearche ist weiterhin am gewohnten Ort an der Müggelspree, Höhe Friedrichshagen geöffnet. Alle Veranstaltungen finden auf dem Schiff wie geplant statt, sagte Eventmanager Fabian Friedrich dem Tagesspiegel.

Damit dementiert der Manager den Bericht des Bezirksamtes. Dort steht: "Ein Standort für die diesen Beschluss betreffende "Spreearche" am Müggelpark konnte aufgrund ablehnender Stellungnahme der Obersten Denkmalbehörde nicht realisiert werden. Mittlerweile wurde sie in den Hafen Rummelsburger Bucht verbracht und wird dort als Büro genutzt."

Der Bericht wurde verfasst zur Aufforderung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), einen neuen Ankerplatz für die Arche zu suchen. Der Fall "Spreearche" steht ebenfalls auf der Tagesordnung der kommenden BVV, am Donnerstag, 16. Mai.

Irrtümlich stand im heute erschienenen Tagesspiegel "Leute"-Newsletter Treptow-Köpenick, dass Spreearche-Besitzer Frank Cotte den Kampf gegen die Auflagen der Ämter aufgegeben habe und das Schiff nun als Büro genutzt werde. Cotte war vor Redaktionsschluss des Newsletters, der um 15 Uhr verschickt wurde, nicht für die Redaktion erreichbar.

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