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Die Reste werden eingelagert. Passanten haben sogar Blumen und Grablichter am Rand des abgebrochenen Stammes abgestellt. Foto: Sara Lühmann
© Sara Lühmann

Sturm brach Kult-Kirsche von der Warschauer Straße Bezirk bewahrt Reste von Berlins „härtestem Baum“ auf

Die Reste der durch den Sturm abgebrochenen Kult-Kirsche von der Warschauer Straße wurden zersägt und abtransportiert. Sie sollen aber nicht entsorgt werden.

Berlins „härtester Baum“, eine etwa 60 Jahre alte Kirsche an der Warschauer Straße, wurde am 19. Februar vom Sturmtief „Zeynep“ abgebrochen. Der Baum wurden laut Bezirksamt am Mittwoch von einem Einsatzfahrzeug des Grünflächenamtes kleingesägt und abtransportiert. Nun lagert das Holz auf dem Werkhof im Viktoriapark.

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Bei den Überresten handelt es sich nun um einen größeren Stamm-Rumpf und mehrere Holzkleinteile. Man wolle das Holz aber nicht entsorgen, sondern noch nutzen. „Wir sind noch am Überlegen wie das Holz verwendet werden kann“, sagte Bezirkssprecherin Sara Lühmann. Ob es ein Holzschnitzworkshop in der Bibliothek wird oder etwas anderes – das sei noch nicht klar.

Die Anteilnahme von Passant:innen sei beim Abtransport durchaus sichtbar gewesen, berichtete Lühmann. An den Baumüberresten lagen Tulpen und sogar Grablichter.

Eine Passantin habe gefragt, ob da jemand gestorben sei. „Nur der Baum“, antwortete ihr Lühmann. In Friedrichshain-Kreuzberg seien durch die Stürme lediglich drei Bäume zerstört worden, heißt es vom Bezirk – inklusive der Kirsche an der Warschauer Straße.

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