Zum Corona-Überblick: Alle Zahlen zu SARS-CoV-2 in Deutschland
Blick in den Terminal 1 des Flughafens «Willy Brandt» BER - nach zahlreichen Fehlalarmen bei der Brandmeldeanlage, werden zusätzliche Kameras installiert. Foto: Patrick Pleul/dpa/ZB
© Patrick Pleul/dpa/ZB

Sonne führt zu Fehlalarmen Zusätzliche Kameras sollen Brandmeldetechnik am BER unterstützen

Wenn die Sonne in einem bestimmten Winkel in das Terminal 1 des Flughafens fällt, schlagen die Brandmelde-Sensoren falschen Alarm. Kameras sollen helfen.

Am neuen Hauptstadtflughafen BER sollen zusätzliche Kameras installiert werden, um Fehlalarme der Brandmeldeanlage zu vermeiden. In diesem Monat beginnen entsprechende Tests mit zusätzlicher Meldetechnik, wie ein Unternehmenssprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Vor vier Wochen war ein Problem mit einem der Brandmeldesysteme im Hauptterminal bekannt geworden. Sensoren mit Lasertechnik lösten vereinzelt Fehlalarm aus, wenn die Sonne in einem bestimmten Winkel in das Mainpier fiel. Die betroffenen Bereiche mussten geräumt werden.

Über die neuen Kameras kann die Feuerwehr nun bei einem Voralarm die Situation überprüfen, damit sich bei Fehlalarm eine Räumung vermeiden lässt, wie es hieß.

Bei der Lösung arbeite man eng mit den Aufsichtsbehörden und anderen zuständigen Stellen zusammen. Alle Schritte würden gemeinsam festgelegt, betonte das Unternehmen.

Seit Anfang März werden die fraglichen Sensoren täglich für etwa eine Stunde am späten Nachmittag ausgeschaltet - wenn die Sonne so tief steht, dass Fehlalarme möglich werden.

[Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.]

Zusätzliche Systeme gewährten aber eine stets lückenlose Brandüberwachung im gesamten Terminal, betonten die Betreiber. Daneben behielten geschulte Sicherheitsmitarbeiter die Bereiche besonders im Auge.

Probleme mit dem Brandschutz waren eines der wesentlichen Probleme, die dazu führten, dass der Willy-Brandt-Flughafen erst mit neun Jahren Verspätung ans Netz gehen konnte. Die Systeme wurden so umgebaut, dass sie eigentlich vollautomatisch funktionieren. (dpa)

Zur Startseite