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Heerstraße Nord, tief im Westen Berlins. Foto: Kai-Uwe Heinrich
© Kai-Uwe Heinrich

Update Serie von Brandstiftungen im Westen Berlins Erneut Kellerbrand in Spandau – Polizei zählt inzwischen 75 Taten

Eine Serie von Brandstiftungen hält seit Monaten die Bewohner der Großsiedlung Heerstraße Nord in Atem. Nun gab es erneut ein Feuer in einem Neungeschosser.

Erneut hat es in Berlin-Spandau einen Kellerbrand gegeben. Die Feuerwehr meldete am Samstag ein Feuer im Untergeschoss eines neungeschossigen Mietshauses im Semmelländerweg im Ortsteil Staaken.

46 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Nach einer Stunde konnten sie den Brand löschen, wie die Feuerwehr am Nachmittag mitteilte. Verletzt wurde niemand. Allerdings war das Wohnhaus stark verraucht, drei Drucklüfter beseitigten auch diese Beeinträchtigung.

In der Gegend, die von der Großsiedlung Heerstraße Nord geprägt ist, gibt es seit dem Herbst 2021 eine lange Serie von Brandstiftungen. Die Polizei zählt inzwischen 75 Taten dazu, wie Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Donnerstag sagte. [Lesen Sie mehr bei Tagesspiegel Plus: „Diesmal brennt’s bei uns im Haus“: Immer wieder Angst und Frust in der Großsiedlung Heerstraße Nord]

Die Polizei habe eigens eine sogenannte Ermittlungsgruppe mit der Bezeichnung „Quartier“ eingesetzt. Es gebe verdeckte Ermittler, eine mobile Polizeiwache, Präsenzstreifen der Polizei und Präventionsteams.

Inzwischen wurde eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt. Spranger forderte die Wohnungsbaugesellschaften dringend auf, herumliegenden Müll in den Häusern schneller zu entsorgen und Hausmeister und Wachleute einzusetzen. (Tsp, dpa)

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