Stundenlang war Stromausfall in Köpenick nach Bauarbeiten an der Allende-Brücke der Strom im Februar ausgefallen. Foto: imago/Matthias Koch
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Schuld lag bei Baufirma Ursache für den Stromausfall in Köpenick geklärt

Im Februar war für 30 Stunden in Berlins Südosten der Strom ausgefallen. Jetzt steht fest: Eine Firma hat nicht planmäßig gearbeitet.

Rund zwei Monate nach dem riesen Stromausfall in Berlin-Köpenick sind Ursache und Verantwortlichkeiten geklärt. Nach Angaben der Senatsverkehrsverwaltung bestätigten Untersuchungen, dass eine Baufirma an der Salvador-Allende-Brücke nicht nach der freigegebenen Ausführungsplanung gearbeitet hat. In Folge einer falschen Bohrung waren Kabel beschädigt worden.

Von dem etwa 30-stündigen Stromausfall am 19. und 20. Februar waren mehr als 30.000 Haushalte und 2000 Gewerbebetriebe betroffen. Sie mussten ohne Licht, Heizung oder Telefon auskommen. Der Blackout hatte das öffentliche Leben zeitweise erheblich eingeschränkt. Zur Höhe der Schäden, die in der Folge entstanden, liegen keine Angaben vor.

Alle am Brückenbau beteiligten Firmen und ihre Versicherungen beauftragten den Dienstleister REGU24 mit dem Schadensmanagement. Regressforderungen seien an dieses Unternehmen zu richten, teilte die Verkehrsverwaltung am Montag weiter mit, nachdem der RBB berichtet hatte. (dpa)

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